DIE GESCHICHTE
Das Haus in der Armbrustergasse 15 wurde von Bruno Kreisky nach seiner Rückkehr aus dem schwedischen Exil (1951) mit seiner Familie bis zu seinem Tod (1990) bewohnt. Es war 1949 von der Familie Redlich an die Wiener Städtische Versicherung verkauft und von dieser an Kreisky vermietet worden. Er war nie Eigentümer des Hauses.
Nach der Gründung des Vereins Bruno Kreisky Forum war es diesem ein Anliegen,  das Haus als einen Ort des internationalen Dialoges im Sinne von Bruno Kreisky  zu etablieren und als “Denkmal der 2. Republik” zu erhalten. Mit Hilfe der Republik Österreich und der Familie Kahane konnte die Liegenschaft erworben, umgebaut und 1993 eröffnet werden. Seither ist es unter der ersten Präsidentschaft Franz Vranitzkys (bis 2004) und der zweiten von Rudolf Scholten zu einem festen Bestandteil der intellektuellen und politischen Landschaft Wiens, Österreichs und Europas geworden. Das Haus steht teilweise unter Denkmalschutz. Im Park stehen jahrhundertealte teilweise unter Naturschutz stehende Bäume wie die legendäre Libanonzeder, die zur Zeit  des Wiener Kongresses 1815 gepflanzt worden war.

DAS HAUS
Das ursprüngliche Biedermeierhaus wurde von den Architekten Schluder und Kastner
1991-1993 umgebaut. Im Erdgeschoss sind Büro und Arbeitsräume untergebracht. Die Bibliothek befindet sich im Straßengeschoß und ist über das sogenannten Karikaturenzimmer mit dem Garten verbunden.  Im Obergeschoß wurden die ursprünglichen Wohnräume zu einem großen Veranstaltungssaal vereint; das Terrassenzimmer -ein transparenter zum Park hin offener Raum – verbindet den Saal mit dem „Kreisky Salon“, Herzstück des Hauses und als solches von einer eleganten Holztäfelung umrahmt. Möbel und Bilder des „Wohnzimmers“ stammen von Bruno Kreisky und geben dem Raum die Aura eines geschichtsträchtigen Platzes.

 

Innenansichten

Bruno Kreisky Forum       Bruno Kreisky Forum

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