Aktuell 2019

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos und Filmaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

Mittwoch, 06. März 2019, 19:00 Uhr

IST DER NEOLIBERALISMUS NOCH ZU RETTEN?

Colin Crouch, geboren 1944, lehrte bis zu seiner Emeritierung Governance and Public Management an der Warwick Business School. Für sein Buch Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus erhielt Crouch 2012 den Preis »Das politische Buch« der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Moderation: Robert Misik, Autor und Journalist

Dass es den Neoliberalismus gar nicht gibt, dass es sich dabei nur um einen »Kampfbegriff« handelt, ist zu einem Hauptargument (dem letzten?) seiner Verteidiger geworden. Kaum ein Autor hat dabei so viel zum Verständnis dieses Konzepts beigetragen wie Colin Crouch. Angesichts des rechtspopulistischen Widerstands gegen die marktradikale Form der Globalisierung, angesichts von wachsender Ungleichheit und von Tragödien wie der Brandkatastrophe im Londoner Grenfell Tower stellt Crouch nun die Frage, ob der Neoliberalismus noch zu retten ist. Jenseits polemischer »Dämonologie« und ohne das Kind mit dem Bade auszuschütten, analysiert er die Schwachpunkte dieses Ansatzes. Mit der ihm eigenen Blindheit für seine sozialen Nebenfolgen ist der, so Crouch, Neoliberalismus endgültig selbstzerstörerisch geworden. Werden die Konzerne und Individuen, die bislang von ihm profitieren, das einsehen und endlich umsteuern?

DIE VERANSTALTUNG FINDET IN ENGLISCHER SPRACHE STATT.

Colin Crouch: Ist der Neoliberalismus noch zu retten?
Aus dem Englischen von Frank Jakubzik
suhrkamp taschenbuch 4942, Oktober 2018
ISBN: 978-3-518-46942-2; auch als  eBook erhältlich


Fotocredit: Jürgen Bauer

Newsletter

Turkey’s geopolitical balancing act between Russia and the West: Drivers and Prospect

HEGEMONIES AND ALLIANCES
kuratiert von Walter Posch

Bruno-Kreisky-Preise für Verdienste um die Menschenrechte

Verleihung an die ägyptische Aktivistin Amal Fathy