Aktuell 2019

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Dienstag, 02. April 2019, 19:00 Uhr

HERRSCHAFTS.ZEITEN

EINE REPUBLIKANISCHE GESCHICHTSSTUNDE

Wolfgang Maderthaner, Historiker, Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs

im Gespräch mit

Christina Lutter, Historikerin, Professorin am Institut für Geschichte und am Institut für österr. Geschichtsforschung der Universität Wien, Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Ohne Habsburger kein Österreich. Ihre Anfangszeit im Mittelalter ist von zahlreichen Legenden geprägt. Faktum ist, dass die Familie von ihrer Stammburg, der Habichtsburg im Schweizer Aargau, ins Gebiet des heutigen Österreich kam und am Beginn der Neuzeit zu einem der mächtigsten Geschlechter in der europäischen Geschichte wurde. Dabei hatte eine andere Dynastie entscheidende Vorarbeit geleistet: In den drei Jahrhunderten vor der habsburgischen Machtübernahme in Österreich hatten die Babenberger dieses Gebiet zu einem zusammenhängenden Herrschaftsbereich gemacht. Graf Rudolf von Habsburg wurde 1273 der erste römisch-deutsche König aus seiner Dynastie. Bis zum Untergang des Heiligen Römischen Reiches 1806 sollten ihm zahlreiche Familienmitglieder in dieser Funktion nachfolgen.

In unserer neuen Reihe "Es ist ein gutes Land. Republikanische Geschichtsstunde(n)" entwirft Wolfgang Maderthaner mit unterschiedlichen Gesprächspartner*innen eine aktualitätsbezogene Geschichte jenes Raumes, der in unterschiedlichsten Grenzen und in jeweils massiv wechselnden Bedeutungszuschreibungen mit der Signatur "Österreich" versehen worden ist.

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