DI03. März, 19:00UHR

REALITÄTSSCHOCK

Reihe: Demokratie Reloaded
KuratorIn: Isolde Charim
Vortragende: Sascha Lobo

Realitätsschock
Zehn Lehren aus der Gegenwart

Haben Sie das Gefühl, die Welt sei aus den Fugen geraten? Da sind Sie nicht allein, sehr viele Menschen haben in den letzten Jahren einen Realitätsschock erlitten: Unser Bild der Welt hat sich oft als kollektive Illusion entpuppt. Wer hätte damit gerechnet, dass Trump die Wahl gewinnt? Dass die Briten für den Brexit stimmen? Dass Hunderttausende nach Europa flüchten und dabei Zehntausende sterben? Dass so viele Demokratien nach rechts kippen? Dass der Klimawandel so schnell spürbar wird? Dass über Nacht eine weltweite Klima-Jugendbewegung entsteht? Sascha Lobo erklärt in seinem Buch, warum die Welt plötzlich aus den Fugen geraten zu sein scheint und untersucht in seiner großen Analyse, woher diese drastischen Veränderungen kommen und was man daraus lernen kann und muss. Wer Realitätsschock liest, wird verstehen, warum so viele frühere Selbstverständlichkeiten einfach verpufft sind und wird erkennen, dass die meisten Krisen auf Globalisierung und Digitalisierung zurückgehen. Unser Umgang mit dem Realitätsschock entscheidet darüber, wie wir in den nächsten Jahrzehnten leben. Lobos Buch zeigt, wie die Schockstarre überwunden werden kann, um wieder handlungsfähig zu werden, um mit der anstrengenden Komplexität der Welt besser zurechtzukommen.

Moderation: Isolde Charim, Philosophin, Autorin

Sascha Lobo,
deutscher Blogger, Buchautor, Journalist und Werbetexter. Seit Januar 2011 schreibt er für Spiegel Online die Kolumne S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine und wurde im selben Jahr in der Kategorie Visionen in der Kommunikation mit dem Signs Award ausgezeichnet. Seit 2012 ist er Mitglied der Jury des Deutschen Reporterpreises. 2014 prägte Lobo im Zusammenhang mit den Pegida-Demonstranten den Begriff des Latenznazi. Lobo gehört zu den Initiatoren der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union, die Ende November 2016 veröffentlicht wurde.

 

Das Buch von Sascha Lobo „Realitätsschock. Zehn Lehren aus der Gegenwart“ ist im Jahr 2019 im Verlag Kiepenheuer und Witsch erschienen.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos und Filmaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

MI04. März, 19:00UHR

HOW DEMOCRACIES END

Reihe: Zerrissene Jahre
KuratorIn: Philipp Blom
Vortragende: Michael Ignatieff

HOW DEMOCRACIES END

Michael Ignatieff, Rector and President of the Central European University in Vienna, Historian, Author

Moderation:
Philipp Blom, Historian, Author

Since 1945, democracy has been the unrivalled form of government in all progressive, developed, liberal societies. It has become so institutionally established and so intellectually entrenched that it seems the most natural form of political life.
But from Hungary to the USA recent developments show that democracies can be and are being dismantled, constrained, and hollowed out quickly, efficiently, and even supported by democratic elections.
This raises fundamental questions: Is democracy a telos of political development or merely a stage? Can democratic sovereignty survive economic globalisation? What are the necessary preconditions for democracies to function and to flourish? Michael Ignatieff is the President of the Central European University and a leading thinker on democratic liberalism. In conversation with Philipp Blom he outlines the potentials and problems of democracy as a political paradigm for the future.

Michael Ignatieff,
born in Canada, educated at the University of Toronto and Harvard, CEU President and Rector Michael Ignatieff is a university professor, writer and former politician. He is a member of the Queen’s Privy Council for Canada and holds thirteen honorary degrees. Michael Ignatieff’s major publications are The Ordinary Virtues: Moral Order in a Divided World (2017), Fire and Ashes: Success and Failure in Politics (2013), The Lesser Evil: Political Ethics in an Age of Terror (2004), Human Rights as Politics and Idolatry (2001), The Rights Revolution (2000), Scar Tissue (1992), Isaiah Berlin (1998), and The Needs of Strangers (1984). Between 2014 and 2016 Michael Ignatieff was Edward R. Murrow Chair of Press, Politics and Public Policy at the Harvard Kennedy School. Between 2012 and 2015 Michael Ignatieff served as Centennial Chair at the Carnegie Council for Ethics in International Affairs in New York. Between 2006 and 2011, Michael Ignatieff served as an MP in the Parliament of Canada and then as Leader of the Liberal Party of Canada and Leader of the Official Opposition.

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MO09. März, 19:00UHR

MIDDLE ENGLAND

Reihe: Philoxenia
KuratorIn: Tessa Szyszkowitz
Vortragende: Jonathan Coe

Jonathan Coe
MIDDLE ENGLAND

The English writer Jonathan Coe has a reputation of catching the British Zeitgeist with his comic literary novels: Coe wrote The Rotter’s Club about the 70ties that prepared the political ground for Thatcherism; What a Carve Up! about the Thatcher years; The closed Circle in the run-up of the 2003 invasion of Iraq. Now, Jonathan Coe comes to Vienna to present the German translation of his most recent book Middle England, which The Guardian called „a bittersweet Brexit novel“. It is also about an underlying theme of Coe’s  recent trilogy: England and Englishness. „What is interesting about Coe is not so much his flight from Englishness as his ambivalent embrace of it“, writes The Financial Times. Coe won the Costa fiction Prize and the European Book Prize 2019 for his novel. He is probably the last British author to receive it as you need to be EU citizen to be nominated.

Jonathan Coe will present the German version of his book MIDDLE ENGLAND in conversation with Tessa Szyszkowitz.

Jonathan Coe, English novelist and  writer
Tessa Szyszkowitz, UK correspondent for PROFIL, Falter, Cicero and author of Echte Engländer. Britain and Brexit (in German, Picus Verlag, September 2018) is also a Senior Associate Fellow oft he Royal united Services Institute in London.

Middle England, Roman, aus dem Englischen von Cathrine Hornung und Dieter Fuchs. Folio-Verlag, ISBN 978-3-85256-801-0 https://www.folioverlag.com/Middle-England/9783852568010

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DI10. März, 19:00UHR

UMKÄMPFTE SOLIDARITÄTEN

Reihe: 2020: Solidarität
KuratorIn: Robert Misik
Vortragende: Carina Altreiter

Carina Altreiter

UMKÄMPFTE SOLIDARITÄTEN
Spaltungslinien in der Gegenwartsgesellschaft

 

Wähler rechtspopulistischer Parteien wünschen sich mehr Solidarität für „die unsrigen Leute“, Sebastian Kurz wiederum spricht von „neuer Gerechtigkeit“, die „die Leistungsträger“ entlastet. Sozialistische Gerechtigkeitskonzepte gehen von einer Solidarität der „einfachen Leute“ gegen „die da oben“ aus.
Tatsächlich sind in unserer Gesellschaft verschiedene „Solidaritätstypen“ auszumachen, die verschiedenen Gerechtigkeitsnormen folgen. Jede dieser Solidaritätstypen hat ihre eigenen Vorstellungen von Moralität.
Ein Sozialforscher*innen-Team hat in zahlreichen langen Interviews mit den verschiedensten Bürgerinnen und Bürgern diese konkurrierenden Gerechtigkeitsnormen aufgespürt.
Die Resultate zeigen auch, dass sie durchaus auch versöhnt werden können – die heute so gängige Polarisierungsdiagnose ist insofern auch etwas übertrieben. Carina Altreiter stellt die Studie vor, die sie mit ihren Kolleg*innen Jörg Flecker, Ulrike Papouschek, Saskja Schindler und Annika Schönauer erstellt hat.

Moderation:
Robert Misik, Autor und Journalist

Carina Altreiter,
geboren 1985 in Linz, Soziologin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung für Soziologie und Empirische Sozialforschung an der Wirtschaftsuniversität Wien.

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DO12. März, 19:00UHR

ARI RATH-PREIS FÜR KRITISCHEN JOURNALISMUS

Reihe: Ari Rath Preis für kritischen Journalismus
Vortragende: F. Vranitzky, I. Brickner, R. Möhring, O. Rathkolb, A. Rohrer

Begrüßung: Franz Vranitzky, Bundeskanzler a.D., Gründungs- und Ehrenpräsident des Kreisky Forums
Begründung der Jury: Gertraud Borea d’Olmo, Generalsekretärin des Kreisky Forums

Preisträgerin: Irene Brickner, Der Standard
Laudatorin: Rubina Möhring, Reporter ohne Grenzen

Ehrenpreis: Anneliese Rohrer, Journalistin
Laudator: Oliver Rathkolb, Univ.-Prof. am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien

Moderation: Birgit Fenderl, ORF

Lesung aus Ari Raths Buch „Ari heißt Löwe. Erinnerungen“: Elisabeth Orth, Schauspielerin
Gesang: Shmuel Barzilai, Oberkantor der Israelitischen Kultusgemeinde Wien in Wien

Der „Ari-Rath-Preis für kritischen Journalismus“ wurde auf der Basis einer Privatinitiative eingerichtet, um im Sinne des im Jänner 2017 verstorbenen renommierten ehemaligen Chefredakteurs der Jerusalem Post Journalistinnen und Journalisten auszuzeichnen, die sich in ihrer Arbeit um eine kritische und der Wahrung der Menschenrechte verpflichtete Berichterstattung über Flucht, Vertreibung und Asyl in hervorragender Weise verdient gemacht haben.
Eine Jury von Expertinnen und Experten unter dem Vorsitz von Gertraud Auer Borea d’Olmo, der Generalsekretärin des Bruno Kreisky Forums für internationalen Dialog und enge Vertraute von Ari Rath, hat einstimmig Irene Brickner für den heurigen „Ari Rath Preis für kritischen Journalismus“ vorgeschlagen.
Der „Ari Rath Ehrenpreis“ wurde einstimmig Dr. Anneliese Rohrer zuerkannt.

Mit freundlicher Unterstützung von Wien Energie

Irene Brickner studierte Politikwissenschaften und Soziologie an der Universität Wien. Sie arbeitete unter anderem bei der Tageszeitung Neue AZ, bei den NÖN und beim ORF. Für profil und Falter war sie als freie Mitarbeiterin tätig.
Seit 2005 ist Irene Brickner Redakteurin und Kommentatorin im Chronik/Panorama-Ressort, seit 2018 ist sie auch Chefin vom Dienst beim Standard. Sie kommentiert häufig Menschenrechtsthemen und behandelt in ihren Reportagen vorwiegend Asyl- und Fremdenrechtsfragen, Gleichstellungspolitik und Umweltthemen.
In ihren Artikeln richtet Brickner den Scheinwerfer auf die Schattenseite, auf jene Menschen in Österreich, die in unserer Gesellschaft benachteiligt sind. Sie engagiert sich in ihren Arbeiten für Integration und für die Änderung des Fremdengesetzes.
Irene Brickner erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis in der Kategorie Online für „Brickners Blog“ auf derStandard.at. 2007 veröffentlichte sie gemeinsam mit Johanna Ruzicka das Buch: „Heiße Zeiten: 50 Antworten auf brennende Fragen zum Klimawandel“. 2012 erschien ihr „Schwarzbuch Menschenrechte“ im Residenz Verlag.

Anneliese Rohrer kommentiert seit 45 Jahren die österreichische Innenpolitik. Nach ihrem Geschichte-Studium in Wien war sie zunächst für drei Jahre Universitätsassistentin in Auckland. Zurück in Österreich begann sie 1974 bei der österreichischen Tageszeitung Die Presse. 1987 übernahm sie dort die Leitung des Ressorts Innenpolitik. In der Zeit der Regierung Schüssel I wurde sie 2001 vom damaligen Presse-Chefredakteur Andreas Unterberger in das Ressort Außenpolitik versetzt, das sie bis zu ihrer Zwangspensionierung nach Erreichung des gesetzlichen Pensionsalters 2005 leitete. 2005 erschien das Buch „Charakter Fehler. Die Österreicher und ihre Politiker“, 2011 das Buch „Ende des Gehorsams“.
Von 2005 bis 2009 schrieb sie wöchentlich im Kurier. Seit 2009 ist Rohrer Kolumnistin in der Tageszeitung Die Presse. Mit ihrer Tochter kooperierte sie bei den Dokumentarfilmen „Fatal Promises“ (Menschenhandel, 2013) und „Back to the Fatherland“ (Junge Israelis in Wien und Berlin, 2018). Darüber hinaus lehrte sie von 2005 bis 2012 an der Fachhochschule Wien Journalismus. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Rohrer auch durch die regelmäßige Teilnahme an Diskussionssendungen im österreichischen Fernsehen und dem Radiosender Ö1 bekannt.

Mitglieder der Jury:
Gertraud Borea d’Olmo, Generalsekretärin des Bruno Kreisky Forums
Fritz Hausjell, Medienhistoriker, Institut für Publizistik, Univ. Wien
Rubina Möhring, Präsidentin Reporter ohne Grenzen
Oliver Rathkolb, Historiker, Institut für Zeitgeschichte, Univ. Wien

Bisherige Preisträger*innen:

2018: Dr.in Alexandra Föderl-Schmid, ehemalige Herausgeberin und Chefredakteurin Der Standard, seit 2017 Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Israel

2019: Silvana Meixner, Heimat-Fremde-Heimat, ORF; Ehrenpreis: Helmut Brandstätter, Kurier

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DO19. März, 19:00UHR

THE “CHILDREN OF THE CALIPHATE”

Reihe: Arab Changes
KuratorIn: Gudrun Harrer
Vortragende: Nadia Fadil

THE „CHILDREN OF THE CALIPHATE“

Nadia Fadil, University of Leuven

Moderation:
Gudrun Harrer, Author, senior editor Der Standard

The issue of the so-called ‘returnees’, European Fighters who have joined ISIS or other militias in the Middle-East after the Arab Spring, belongs to one of the most controversial issues in the current political debates.
Even more controversial is the status of their children who live in precarious condition of statelessness.
European countries disagree on what policy to pursue towards these “children of the Caliphate”. International law, child protection, radicalization, counter-terrorism measures and national rights have to be redefined.
Nadia Fadil reports on the attempts of families to get citizenship in their European countries for their children and themselves with the help of international organizations. She comments on civil discourse when it comes to issues such as security, racism and immigration, with a focus on Islam and Muslims.

Nadia Fadil
works as an Associate Professor at the IMMRC (Interculturalism, Migration and Minorities Research Centre) at the University of Leuven.
Her work centers on Islam in Europe, both as a lived tradition as well as an object of regulation. She draws on this empirical question to reflect on a vast set of theoretical issues such as subjectivity and power, ethical selfhood, postcoloniality, governmentality, race and secularism. She has also been active as a columnist and writer in the Belgian press and is a board member of organizations working on migration, multiculturalism and social inequality in Brussels.

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DI24. März, 19:00UHR

Where next for Labour?

Reihe: Philoxenia
KuratorIn: Tessa Szyszkowitz
Vortragende: Margaret Hodge

WHERE NEXT FOR LABOUR?
PROGESSIVE POLITICS AFTER CORBYN

Dame Margaret Hodge has been the Labour Member of Parliament for Barking and Dagenham in East London for 25 years.
In 2010 Margaret Hodge became the first female and elected Chair of the Public Accounts Committee. As chair until 30 March 2015, Margaret Hodge was a tough critic of needless government waste and aggressive corporate tax avoidance. In parliament she is a leading advocate for tax justice in the UK, particularly pushing for greater transparency in Britain’s tax havens.

Tessa Szyszkowitz, journalist and author of Echte Engländer, Picus Verlag, published in September 2018.

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DO26. März, 19:00UHR

DIE INSEL DER SELIGEN

Reihe: Es ist ein gutes Land
KuratorIn: Wolfgang Maderthaner
Vortragende: Ferdinand Lacina

DIE INSEL DER SELIGEN
Eine republikanische Geschichtsstunde

Ferdinand Lacina, Bundesminister für Finanzen a.D.

Moderation:
Wolfgang Maderthaner, Historiker, Verein Geschichte der Arbeiterbewegung

1970 geschieht in Österreich etwas, das bis dahin für viele unvorstellbar war. Ein Sozialist wird Bundeskanzler. Ein Intellektueller, ein Emigrant, ein Jude, ein überzeugter Österreicher. Ein Mann, der das Land modernisieren und durchlüften will, ein „Roter“ mit politischen Visionen, dessen Name das ganze Jahrzehnt prägen wird: Bruno Kreisky.
Die 70er sind für unser Land prägend und unvergesslich. Es werden Jahre des Aufbruchs, des Fortschritts, der Vollbeschäftigung, eine Zeit unglaublicher sportlicher Erfolge. „Eine Insel der Glückseligen“, meint der Papst in Rom. Goldene Jahre – mit den Schattenseiten der Konsum- und Wohlstandsgesellschaft – ziehen ins Land.

Ferdinand Lacina
studierte an der Hochschule für Welthandel und promovierte 1965 zum Dipl.-Kfm.
1973 wurde er Leiter der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung der AK Wien und 1980 Kabinettschef von Bruno Kreisky. Von 1982 bis 1984 war er als Staatssekretär im Bundeskanzleramt u. a. für Wirtschaftsfragen zuständig. Als Minister für öffentliche Wirtschaft und Verkehr (1984–86) beschäftigte ihn auch die Krise der verstaatlichten Unternehmen. 1986 wurde Lacina Finanzminister unter Franz Vranitzky, nach seinem Rücktritt 1995 war er bis 1997 Generaldirektor der GiroCredit Bank AG der Sparkassen.

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