Senior Advisory Bord

Max Kothbauer

Max Kothbauer

Max Kothbauer (* 1950 in Wien) schloss 1975 sein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien ab.
Ab 1976 hatte Kothbauer verschiedene Funktionen bei der Österreichischen Länderbank und in mehreren Bundesministerien inne.
1986-1988 war er Kabinettschef von Bundeskanzler Franz Vranitzky, von 1989-1991 Generaldirektor-Stellvertreter der Wiener Städtische Wechselseitige Versicherungsanstalt, und Mitglied des Vorstandes.
1991-1997: Creditanstalt-Bankverein, Generaldirektor-Stellvertreter und stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes
1997-2000: Österreichische Postsparkasse AG, Generaldirektor und Vorsitzender des Vorstandes
2000-2001: Oesterreichische Nationalbank, Generalrat
2001-2004: Booz Allen Hamilton GmbH, Senior Advisor und Mitglied des GSA Advisory Boards
2001-2005: Asset Allocation Vermögensanlagen Consulting GmbH, Gesellschafter
2003-2013: Vorsitzender des Universitätsrats der Universität Wien
2006 – 2008: Oesterreichische Nationalbank, Generalrat
Von 2008 bis 2019 war Max Kothbauer Vizepräsident der Oesterreichische Nationalbank.

Ferdinand Lacina

Ferdinand Lacina

Ferdinand Lacina, geboren am 31.12.1942 in Wien, begann nach der Matura ein Studium an der damaligen Hochschule für Welthandel Wien, das er 1965 mit der Sponsion zum Diplomkaufmann abschloss. Während seiner Studienzeit engagierte er sich im Verband Sozialistischer Studenten Österreichs.

Lacina trat bereits 1964 in den Dienst der Wiener Arbeiterkammer ein und arbeitete dort in der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung, deren Leitung er 1973 übernahm. Im folgenden Jahr wurde er in den Beirat für Wirtschafts- und Sozialfragen berufen. 1978 wechselte der Wirtschaftswissenschaftler zur Österreichischen Industrieverwaltungs-AG (ÖIAG) und übernahm die Leitung der Abteilung für Finanzplanung. Bundeskanzler Bruno Kreisky berief ihn im Jahr 1980 als Kabinettschef in das Bundeskanzleramt.

1982 wechselte Ferdinand Lacina als Staatssekretär im Bundeskanzleramt in die Bundesregierung und unterstützte in dieser Funktion den Regierungschef in Wirtschaftsfragen sowie in Fragen der Entwicklungszusammenarbeit. Im September 1984 avancierte er zum Bundesminister für Verkehr (ab Jänner 1985: für öffentliche Wirtschaft und Verkehr). Nach dem Wechsel Franz Vranitzkys in das Amt des Bundeskanzlers übernahm Lacina im Juni das Bundesministerium für Finanzen, das er fast neun Jahre lang leitete. Bei den Beitrittsverhandlungen Österreichs zur Europäischen Union kam ihm eine wichtige Rolle zu. Nach der Nationalratswahl 1994 gehörte er auch kurz dem Nationalrat an.

Nach seinem Rückzug aus dem politischen Alltag im April 1995 war Lacina von 1996 bis 1997 Generaldirektor der GiroCredit. Als das Institut mit der Erste Bank fusionierte, wirkte er als Konsulent des Unternehmens, ab 2001 als Konsulent der Bank Austria AG.

Botschafterin Dr. Eva Nowotny

Eva Nowotny

Eva Nowotny wurde am 1.4.1968 zum Dr. phil promoviert und nach einer mehr als vierjährigen Tätigkeit als Universitätsassistentin im März 1973 in den Diplomatischen Dienst aufgenommen. Nach ersten Auslandsverwendungen am Österreichischen Kulturinstitut in Kairo und an der Österreichischen Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York wurde Dr. Nowotny 1983 als Außenpolitische Beraterin in das Büro des Bundeskanzlers berufen, eine Funktion, die sie bis November 1992 erfüllte.
Von 1992 bis 1997 war Dr. Nowotny Österreichische Botschafterin in Frankreich, von 1997 bis  1999 in Großbritannien.
Im Dezember 1999 übernahm sie die Leitung der Integrations- und Wirtschaftspolitischen Sektion des Außenministeriums und verblieb in dieser Funktion bis September 2003.
Von September 2003 bis Herbst 2008 war Dr. Nowotny die Österreichische Botschafterin in den Vereinigten Staaten von Amerika, im Commonwealth der Bahamas und bei der Organisation Amerikanischer Staaten OAS.
Im Februar 2009 wurde Botschafterin Nowotny von der Bundesministerin für Unterricht und Kunst für als Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission bestellt, eine Funktion, die sie bis Februar 2018 ausübte.
Seit März 2013 ist sie Vorsitzende des Universitätsrats der Universität Wien.

 

Vorstandsmitglied Ewald Nowotny Gouverneur der Österreichischen Nationalbank

Ewald Nowotny

Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny (*1944 in Wien) studierte Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Wien und Volkswirtschaftslehre am Institut für Höhere Studien (Wien) und promovierte 1967 an der Universität Wien in Rechtswissenschaften.
Ewald Nowotny ist seit 2008 Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) und Mitglied des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB-Rat). Auch ist er Mitglied des Ausschusses für Systemrisiken (European Systemic Risk Board, ESRB) und seit Juni 2012 ist er im Rahmen dieses Gremiums Mitlied des Lenkungsausschusses (Steering Committee des ESRB).
Vor seiner Ernennung an die Spitze der OeNB im September 2008 hatte Ewald Nowotny eine Reihe von Führungspositionen in der Finanzwirtschaft inne. Von 2006 bis 2007 war er Generaldirektor der BAWAG P.S.K.-Gruppe, davor – von 1999 bis 2003 – Vizepräsident bzw. Vorstandsmitglied der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Luxemburg.
Ewald Nowotny war Assistent am Institut für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft der Universität Linz bei Prof. Kurt W. Rothschild.

Werner Obermayer

Margit Schmidt

Margit Schmidt

Margit Schmidt (* 1941) begann 1965 als Sekretärin im Kabinett des Außenministers Bruno Kreisky, und folgte dann Kreisky in das Büro des Vorsitzenden der SPÖ zwischen 1967 und 1970.

Von 1970 bis 1983 leitete Schmidt das Büro des Bundeskanzlers Bruno Kreisky und war  bis zu seinem Tod im Jahr 1990 seine engste Mitarbeiterin.

Nach dem Tod des Alt-Bundeskanzlers 1990 baute sie das Bruno Kreisky Forum in Wien-Döbling auf. Von 1991 bis 2004 war Margit Schmidt dessen Generalsekretärin, bis Juli 2024 gehörte sie dem Vorstand des Kreisky Forums an.