GESUNDHEIT UND GERECHTIGKEIT

"Aus Kreiskys Wohnzimmer", Aufzeichnung 9.11.2020
GESUNDHEIT UND GERECHTIGKEIT
Ein Gespräch von Peter Hacker, amtsführender Wiener Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport mit Robert Misik, Autor and Journalist aus Kreiskys Wohnzimmer
Jahrzehntelang war Peter Hacker als städtischer Manager im Bürgerdienst, in der Sozial- und Jugendbetreuung, später als Leiter des Fonds Soziales Wien dafür zuständig, dass die Sozial- und Gesundheitsverwaltung in der Stadt Wien wie am Schnürchen laufen, ohne im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit zu stehen.
Das änderte sich mit Hackers Bestellung zum Sozial- und Gesundheitsstadtrat, und schlagartig noch einmal mit dem Ausbruch der Corona-Krise. Plötzlich wurde sichtbar: Der „Macher“ ist auch ein streitbarer Gesellschaftspolitiker, der weiß, dass es nie allein um das neutrale Funktionieren von Institutionen geht, sondern dass etwa Gesundheitsfragen immer mit Gerechtigkeitsfragen verbunden sind und die Sozialpolitik immer von einem Menschenbild geprägt ist.
In der Gesprächsreihe „Aus Kreiskys Wohnzimmer“ berichtet Peter Hacker aus dem Maschinenraum der Anti-Pandemie-Politik.
Peter Hacker trat 1982 in den Dienst der Stadt Wien ein. 1985 wechselte er als Mitarbeiter in das Team von Bürgermeister Helmut Zilk mit den Tätigkeitsschwerpunkten Bürgeranliegen, Jugend und Soziales.
Von 1992 bis 2003 war er Drogenkoordinator der Stadt Wien, ab 2001 Geschäftsführer des Fonds Soziales Wien, dem Träger von sozialen Dienstleistungen für Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf, Behinderung, Wohnungslose und Flüchtlinge. Seit dem Jahr 2015 war er als Wiener Flüchtlingskoordinator tätig. Am 24. Mai 2018 folgte Peter Hacker Sandra Frauenberger als Stadtrat für Gesundheit und Soziales, von Andreas Mailath-Pokorny übernahm er die Sportagenden.