’45. DIE WELT AM WENDEPUNKT

Ian Buruma
1951 in Den Haag geboren, lehrt als Paul W. Williams Professor am Bard College und lebt in New York. Er veröffentlicht in zahlreichen amerikanischen und europäischen Zeitschriften. Bei Hanser erschienen zuletzt: Okzidentalismus. Der Westen in den Augen seiner Feinde (mit A. Margalit, 2005), Die Grenzen der Toleranz. Der Mord an Theo van Gogh (2007).
Das Ende des Zweiten Weltkriegs setzte die bis heute letzte globale Zäsur Ende und Anfang, die in unzählige einzelne Bilder und Geschichten zerfallen. Der niederländisch-amerikanische Historiker Ian Buruma hat Hunderte persönlicher Erinnerungen und Berichte aus Europa und Asien zu einer großen Geschichte der Welt zur Stunde Null zusammengefügt. Er erzählt von Feinden, die zu Befreiern wurden, blühenden Schwarzmärkten, Militärgerichten und Lynchjustiz, von Siegern und Besiegten, von Trauer, Angst und grenzenloser Freude. So anschaulich und vielstimmig war noch nie über den dramatischen Sommer 1945 zu lesen, in dem das Fundament für unsere Gegenwart gelegt wurde.
Nach dem Vortrag von Ian Buruma spricht Philipp Blom, Historiker, Journalist und Kurator der BKF-Veranstaltungsreihe Das Ende der Aufklärung mit dem Autor.
Das Buch Ian Burumas ’45. Die Welt am Wendepunkt (deutsche Übersetzung: Barbara Schaden) ist im Carl Hanser Verlag, München erschienen; 432 Seiten. Gebunden.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache im
WIEN MUSEUM, Karlsplatz 8, 1040 Wien
statt.