Bruno Kreisky Specials
Bruno Kreisky Forum im Kino
Kunst, Kultur und Gesellschaftswandel: Wir begleiten und fördern den vielstimmigen Dialog zum Film, die politische Einordnung durch ExpertInnen und AktivistInnen, den demokratischen Diskurs im Kinosaal.
Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Filme, die historische Ereignisse ebenso wie aktuelle globale Herausforderungen beleuchten und ihre fortwirkenden Konsequenzen sichtbar machen. Die filmische Perspektive wird durch Paneldiskussionen ergänzt, die eine politische Einordnung und vertiefende Analyse ermöglichen.
Durch die Verbindung von Kino und politischem Dialog möchte das Bruno Kreisky Forum zum besseren Verständnis komplexer Zusammenhänge beitragen und den demokratischen Diskurs fördern - ganz im Sinne der Kreisky-Methode: offen, dialogisch und kritisch.
Wir sehen uns im Filmcasino und Stadtkino!
MQ-Gespräche
Kuratiert und moderiert von Philipp Blom, Historiker und Publizist, bringen wir international anerkannte Intellektuelle, WissenschaftlerInnen und Kulturschaffende auf die Bühne der „Libelle“, auf das Dach des MuseumsQuartiers. Die Libelle, ein Insekt tausendmal älter als der Homo Sapiens, steht auch symbolisch für das Ziel der MQ-Gespräche: So wie die Libelle sich in Anatomie und Lebensweise angepasst und dadurch überlebt hat, wird das Insekt in verschiedenen Kulturen mit Veränderung, Freiheit und Transformation assoziiert. Darum geht es auch in den MQ-Gesprächen – um das mutige Überwinden von Hindernissen und um Perspektiven eröffnende Gespräche zu den Herausforderungen unserer Zeit. Damit dies gelingen kann, dafür sorgt die Kooperation MQ und RD Foundation.
Die Veranstaltungen finden in der MQ Libelle im Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien statt.
Bruno Kreisky Geburtstag: 22. Jänner 1911
Alljährlich findet im Kreisky Forum am oder rund um den 22. Jänner eine Festveranstaltung in Gedenken an Bruno Kreisky statt. Bedeutende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Kultur werden zum Festvortrag und/ oder Podiumsdiskussion eingeladen. Welche Visionen hatte Bruno Kreisky, was hat er uns heute und für die Zukunft zu sagen? Zu welchem Thema auch immer diskutiert wird, es steht unter dem für Kreisky zentralen Motto „Der Mut zum Unvollendeten“. Aus dieser Haltung ergab sich sein Mut für Reformen, für alternative Ansätze, für den Dialog mit Andersdenkenden, die uns Leitgedanke sind.
Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte
Der Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte wurde 1976 aus Anlass des 65. Geburtstags von Bruno Kreisky ins Leben gerufen, da dieser selbst keine persönlichen Geschenke annehmen wollte. Auch Unternehmen und Institutionen, die nicht dem sozialdemokratischen Lager Österreichs zuzurechnen waren, beteiligten sich an der Aufbringung des Stiftungskapitals. Der Preis wird alle zwei Jahre an Einzelpersonen, Gruppen, Institutionen oder Projekte verliehen, die sich um die Menschenrechte verdient gemacht haben. Die Preisträger werden sowohl vom Kuratorium der Bruno Kreisky Stiftung als auch von einer internationalen Jury bestimmt. Zu dieser zählten unter anderem bereits Marion Gräfin Dönhoff, Willy Brandt, Olof Palme, Roland Dumas und der Sohn Peter Kreisky.
Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch
Der Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch wird seit 1993 jährlich vom Karl-Renner-Institut in Zusammenarbeit mit der sozialdemokratischen Bildungsorganisation verliehen. Mit diesem Preis wird im Sinne des Lebenswerks Bruno Kreiskys politische Literatur ausgezeichnet, die für Freiheit, Gleichheit, soziale Gerechtigkeit, Solidarität, Demokratie und sozialen Zusammenhalt, Toleranz und die Freiheit der Kunst einsteht.
Neben dem Hauptpreis für das Politische Buch werden ein Preis für ein publizistisches Gesamtwerk, ein Sonderpreis zum Themenfeld „Arbeitswelten – Bildungswelten“, ein Preis für besondere verlegerische Leistungen sowie Anerkennungspreise vergeben.
Ermöglicht wird die Vergabe durch die Kooperation mit dem sozialdemokratischen Parlamentsklub und die Unterstützung zahlreicher SponsorInnen. Das Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog ist in der Jury vertreten und logistischer Kooperationspartner.
Ari-Rath-Preis für kritischen Journalismus
Der „Ari-Rath-Preis für kritischen Journalismus“ wurde 2018 zum ersten Mal vergeben und wird von Wien Energie unterstützt. Durch Privatinitiative eingerichtet, werden - im Sinne des im Jänner 2017 verstorbenen renommierten ehemaligen Chefredakteurs der Jerusalem Post Ari Rath - Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet, die sich in ihrer Arbeit um eine kritische und der Wahrung der Menschenrechte verpflichtete Berichterstattung über Flucht, Vertreibung und Asyl in hervorragender Weise verdient gemacht haben.
Der engagierte und erfolgreiche Publizist Ari Rath war am 2. November 1938 als Kind im Alter von 13 Jahren nach der nationalsozialistischen Machtübernahme mit Gewalt vertrieben worden und hat in Palästina und später im Staat Israel eine neue Heimat gefunden. Er gehörte zur Generation der Politiker Jizchak Rabin, Teddy Kollek und Schimon Peres und war Berater von Ben Gurion, Israels erstem Premierminister ab 1948. In den letzten Jahren lebte Ari Rath vorwiegend in Wien und wirkte als kritischer Mahner für eine demokratische und friedliche Zusammenarbeit der Menschen in Israel und in Österreich. Als Zeitzeuge des nationalsozialistischen Terrors plädierte er immer wieder gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und vermittelte diese Haltung in vielen Vorträgen und Gesprächen mit SchülerInnen.
Kooperationen mit Buchverlagen und der Buch Wien
Österreichische und internationale Verlage kooperieren mit dem Bruno Kreisky Forum, um Neuerscheinungen vorzustellen und aktuelle Themen zu diskutieren.
Dazu zählen:
Buch Wien
Campus Verlag
Czernin Verlagedition
Mandelbaum Verlag
Picus Verlag
Residenz Verlag
Suhrkamp Verlag
Zsolnay Verlag