Ari-Rath-Preis

für kritischen Journalismus

Der Preis wurde auf der Basis einer Privatinitiative eingerichtet, um im Sinne des im Jänner 2017 verstorbenen renommierten ehemaligen Chefredakteurs der Jerusalem Post Journalistinnen und Journalisten auszuzeichnen, die sich in ihrer Arbeit um eine kritische und der Wahrung der Menschenrechte verpflichtete Berichterstattung über Flucht, Vertreibung und Asyl in hervorragender Weise verdient gemacht haben.

Mit freundlicher Unterstützung von WIEN ENERGIE

Preisträger:innen

Carolin Emcke
Preisträgerin
2025

Carolin Emcke

Carolin Emcke, geb. 1967, war Redakteurin beim Spiegel und als Auslandsredakteurin in vielen Krisengebieten unterwegs. 2003/04 Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University. Von 2007 bis 2014 internationale Reporterin für die ZEIT, seit 2014 Kolumnistin für die Wochenend-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung und freie Publizistin. Seit der Spielzeit 2004/2005 Kuratorin und Moderatorin der monatlichen Diskussionsveranstaltung „Streitraum“ an de.r Schaubühne Berlin, seit 2023 ist sie Kuratorin und Moderatorin des SZ-Podcasts „In aller Ruhe“. Jüngere Publikationen u. a. "Respekt ist zumutbar. Texte zu unserer Gegenwart", Frankfurt/Main 2025 „Für den Zweifel. Gespräche mit Thomas Strässle“, Zürich 2022, „Was wahr ist. Über Gewalt und Klima“, Göttingen 2024. Auszeichungen (Auswahl): Otto-Brenner-Preis für Kritischen Journalismus (2010), Deutscher Reporterpreis in der Kategorie »Beste Reportage« (2010), Wahl zur Journalistin des Jahres (2010), Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung für ihr Gesamtwerk (2014), Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2015), Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2016), Glas der Vernunft (2024), Mercator-Professur Universität Duisburg-Essen (2024).

Foto: ©Andreas Labes

Maria Sterkl
Preisträgerin
2024

Maria Sterkl

Maria Sterkl, geboren nahe Krems / Donau, studierte Handelswissenschaft in Wien, Parma und Sønderborg. Ab 2002 journalistische Tätigkeit, zuerst bei den Niederösterreichischen Nachrichten NÖN, dann Salzburger Nachrichten, schließlich bei Der Standard in Wien, zuerst für Wirtschaft, dann Kultur, Chronik und lange Zeit im Politikjournalismus. Seit 2020 Korrespondentin in Jerusalem, auch für die Frankfurter Rundschau, die Funke Mediengruppe und den STANDARD. Freie Autorin, unter anderem bei der Zeit. Themenschwerpunkte: Israel und Palästina, Zustand der Demokratie und der Menschenrechte, Wirtschaft und Soziales, Kultur und gutes, einfaches Essen.

Palestine-Israel Journal, Hillel Schenker und Ziad Abu Zayyad, Mit-Herausgeber - 2024
Das Palestine-Israel Journal wird von Middle East Publications herausgegeben, einer gemeinnützigen Organisation, die 1994 von zwei prominenten palästinensischen und israelischen Journalisten, Ziad Abu Zayyad und Victor Cygielman (1926-2007), gegründet wurde. Sie wurde zeitgleich mit den ersten Phasen des Osloer Friedensprozesses ins Leben gerufen, um den Dialog zwischen den Zivilgesellschaften auf beiden Seiten zu fördern und die Basis für die Unterstützung des Friedensprozesses zu verbreitern. Es war von Anfang an klar, dass neben den institutionellen Bemühungen von Palästinensern und Israelis auch Kommunikationskanäle für Akademiker und andere Intellektuelle, Meinungsbildner und politische Entscheidungsträger, Basisorganisationen und Aktivisten geöffnet werden müssen, damit sie ihre Ansichten äußern und sich an der öffentlichen Debatte für eine demokratische und gerechte Lösung des Konflikts beteiligen können.

Christa Zöchling
Preisträgerin
2023

Christa Zöchling

Christa Zöchling ist eine österreichische Journalistin und Publizistin. Von 1992 bis 2023 war sie für das Nachrichtenmagazin profil tätig. Zöchling studierte Geschichte und Germanistik in Graz und Wien. Sie gab Deutschkurse für Ausländer an der Universität Wien und arbeitete an Projekten zur Zeitgeschichte mit. Im Jahre 1989 kam sie als Volontärin zur Arbeiterzeitung (AZ,) kurz nachdem diese von der SPÖ verkauft und von Hans Schmid übernommen worden war. Nach Einstellung der AZ Ende Oktober 1991 arbeitete Zöchling kurz für den Kurier und wurde schließlich 1992 als innenpolitische Redakteurin von profil verpflichtet. Zöchling beschreibt schwerpunktmäßig die österreichische Innenpolitik und befasst sich immer wieder mit dem Thema Rechtspopulismus. Sie hat in Buchform zwei Standardwerke zu Jörg Haider vorgelegt und schreibt fallweise auch für Sammelbände und andere Publikationen, wie Emma. Nachdem Zöchling in der Profil-Ausgabe vom 7. September 2015 FPÖ-Sympathisanten als „die hässlichsten Menschen Wiens, ungestalte unförmige Leiber, strohige, stumpfe Haare, ohne Schnitt, ungepflegt, Glitzer- T-Shirts, die spannen, Trainingshosen, Leggins. Pickelhaut. Schlechte Zähne, ausgeleierte Schuhe“ beschrieben hatte, wurde profil.at vom österreichischen Presserat gerügt, da es sich um einen Verstoß gegen Punkt 7 des Ehrenkodex für die österreichische Presse (Schutz vor Pauschalverunglimpfung und Diskriminierung) handle. Zöchling hält regelmäßig Vorträge, etwa im Fachbereich Gender Studies an der Universität Innsbruck.

Noa Landau
Preisträgerin
2023

Noa Landau

Noa Landau ist stellvertretende Chefredakteurin von Haaretz, der ältesten führenden Tageszeitung des Landes, und Mitglied des Redaktionsausschusses der Zeitung. Zuvor war sie Leiterin des Nachrichtenressorts der Zeitung und Redakteurin der englischen Ausgabe von Haaretz. Bevor sie 2009 zu Haaretz kam, arbeitete Landau als Nachrichtenreporterin und Redakteurin für verschiedene israelische Nachrichtensender, darunter Galei-Tzahal, Channel 10 und Maariv, und war Gründungsmitglied des ersten Journalistinnenforums des Landes. Sie war 2016 Journalist Fellow am Reuters Institute, das von der Thomson Reuters Foundation gesponsert wird, und untersuchte dort den Anstieg von Nachrichtensperren in Israel.

Simon Inou
Preisträger
2022

Simon Inou

Simon Inou war nach seinem Studium der Soziologie in Douala Mitbegründer von „Le Messager des Jeunes“, der ersten Jugendzeitung Kameruns, wo er bis 1995 als Redakteur tätig blieb. Zur selben Zeit arbeitete er für die damalige Wochenzeitung „Le Messager“. Inou siedelte 1995 nach Österreich um. Dort war er 1998 bis 2005 Chefredakteur von Radio Afrika International. 2000 bis 2005 war er zugleich bei der Wiener Zeitung tätig, ab 2004 auch Mitbegründer und Chefredakteur von Afrikanet. Im Jahr 2005 gründete Inou M-Media, Verein zur Förderung interkultureller Medienarbeit, die sich für mehr ethnische Diversität in den österreichischen Medienbetrieben und eine angemessene Darstellung von Zuwanderern in den österreichischen Mainstreammedien einsetzt. Ab 2008 organisierte M-Media jährlich eine Medienmesse, bei der ethnische Medien in Österreich die Möglichkeit bekommen, sich zu präsentieren. In den Jahren 2008 bis 2013 sowie 2014/2015 gab M-Media das österreichische Medienhandbuch Migration und Diversität heraus. Ab 2007 gestalteten M-Media-Mitarbeiter jede Woche mit Redakteuren der Tageszeitung Die Presse eine redaktionelle Seite zu österreichischen Themen. Für das Projekt erhielt M-Media im Jahr 2008 den „Förderungspreis für Projekte des interkulturellen Dialogs 2008“ des Unterrichtsministeriums. Außerdem befähigten spezielle Aus- und Weiterbildungsangebote Migranten, im österreichischen Journalismus Fuß zu fassen. Im Oktober 2012 gründete er die Bildagentur Lichtfarben, deren Ziel es ist, die mediale Bebilderung von Inhalten, die sich um Migration drehen, für Österreichische Medien zu erleichtern. 2007 initiierte Inou gemeinsam mit Béatrice Achaleke die Kommunikationskampagne BlackAustria zum Abbau von Vorurteilen gegenüber in Österreich lebenden schwarzen Menschen. Im Sommer 2009 kritisierte Inou die Werbekampagne von Eskimo mit dem Slogan „I will Mohr“ als rassistisch, woraufhin der Eisproduzent die Werbeplakate entfernen ließ. In den Medien ist Inou häufig in Artikeln, Kommentaren und Interviews zu Themen mit Bezug auf Afrikaner in Österreich präsent.

Foto: ©Privat

Vanessa Spanbauer
Preisträgerin
2022

Vanessa Spanbauer

Vanessa Spanbauers journalistische Arbeit findet sich unter anderem auf Plattformen wie taz, BIBER, ORF, gotv, Vice/Noisey, enemy.at & derStandard.at. Derzeit ist sie ebenso als Chefredakteurin des Magazins „fresh – Black Austrian Lifestyle“ tätig und Redaktionsmitglied beim feministischen Magazin an.schläge. Eine kurze Zeit verbrachte sie in einer Agentur für Digitale Kommunikation & PR, bis es für sie bis 2020 in die Öffentlichkeitsarbeit zum Verein ZARA Zivilcourage & Anti-Rassismus-Arbeit ging. Seit Ende 2015 beschäftig sie sich im zeithistorischen Forschungsprojekt „Lost in Administration“ mit den Kindern von Österreicherinnen und afroamerikanischen GIs. Außerdem wurde sie 2018 mit dem Projekt „Blackening Vienna“ betraut, das sich auf die Präsenz von Menschen mit afrikanischen Wurzeln in Wien seit 1918 konzentriert. Momentan ist sie auch als Historikerin tätig und bereitet für Ende 2021 eine Ausstellung für das Volkskundemuseum Wien vor. Außerdem forscht sie in einem Projekt für das Technische Museum Wien, welches sich der Aufarbeitung kolonialer Objekte in Österreichischen Bundesmuseen widmet.

Foto: ©Akos Burg

Gideon Levy
Ehrenpreisträger
2021

Gideon Levy

Gideon Levy ist Kolumnist bei Haaretz und Mitglied der Redaktion der Zeitung. Levy kam 1982 zu Haaretz und war vier Jahre lang stellvertretender Herausgeber der Zeitung. Er ist Autor des wöchentlichen Twilight Zone-Beitrags, der die israelische Besetzung im Westjordanland und im Gazastreifen in den letzten 25 Jahren behandelt, sowie Autor politischer Leitartikel für die Zeitung. Levy erhielt 2008 den Euro-Med-Journalistenpreis und den Leipziger Freiheitspreis 2001; der Preis der israelischen Journalistenunion 1997; und der Preis der Vereinigung der Menschenrechte in Israel für 1996; 2016 gemeinsam mit dem lutherischen Pastor von Bethlehem Mitri Raheb den Olof Palme Preis für „seinen Kampf gegen Besetzung und Gewalt“. Sein neues Buch „The Punishment of Gaza“ wurde gerade im Verso Publishing House in London und New York veröffentlicht.

Foto: ©Privat

Thomas Seifert
Preisträger
2021

Thomas Seifert

Thomas Seifert ist vielen Leserinnen und Lesern als außenpolitischer Experte und Wirtschaftsfachmann bekannt. Der heutige stellvertretende Chefredakteur der Wiener Zeitung war zuvor für News, aber auch Welt am Sonntag und Sunday Telegraph als Reporter in zahlreichen Krisenregionen der Welt unterwegs und hat beeindruckende Berichte verfasst: sei es im Jahr 2000 aus der Ebola Station des Spitals in Gulu, Uganda, oder aus Sierra Leone über Kindersoldaten oder über den Krieg in Tschetschenien. Mutig und engagiert berichtete er aus Afghanistan und 2003 aus dem Irak-Krieg in Mitten des US- Bombardements. Immer stellt Seifert neben der Gesamteinschätzung der Krisensituation das Schicksal der betroffenen Menschen ins Zentrum seiner Artikel, Berichte und Kommentare. Dem ist auch hinzuzufügen, dass er immer die menschliche Perspektive der von Kriegen, Flucht und Vertreibungen und Naturkatastrophen geplagten Individuen hervorhebt, und damit den Verfolgten in dieser Welt eine Stimme verleiht.

Foto: ©Pamela Russmann

Anneliese Rohrer
Ehrenpreisträgerin
2020

Anneliese Rohrer

Anneliese Rohrer kommentiert seit über 45 Jahren die österreichische Innenpolitik. Nach ihrem Geschichte-Studium in Wien war sie zunächst für drei Jahre Universitätsassistentin in Auckland. Zurück in Österreich begann sie 1974 bei der österreichischen Tageszeitung Die Presse. 1987 übernahm sie dort die Leitung des Ressorts Innenpolitik. In der Zeit der Regierung Schüssel I wurde sie 2001 vom damaligen Presse-Chefredakteur Andreas Unterberger in das Ressort Außenpolitik versetzt, das sie bis zu ihrer Zwangspensionierung nach Erreichung des gesetzlichen Pensionsalters 2005 leitete. 2005 erschien das Buch „Charakter Fehler. Die Österreicher und ihre Politiker“, 2011 das Buch „Ende des Gehorsams“. Von 2005 bis 2009 schrieb sie wöchentlich im Kurier. Seit 2009 ist Rohrer Kolumnistin in der Tageszeitung Die Presse. Mit ihrer Tochter kooperierte sie bei den Dokumentarfilmen „Fatal Promises“ (Menschenhandel, 2013) und „Back to the Fatherland“ (Junge Israelis in Wien und Berlin, 2018). Darüber hinaus lehrte sie von 2005 bis 2012 an der Fachhochschule Wien Journalismus. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Rohrer auch durch die regelmäßige Teilnahme an Diskussionssendungen im österreichischen Fernsehen und dem Radiosender Ö1 bekannt.

Foto: C. Stadler/Bwag

Irene Brickner
Preisträgerin
2020

Irene Brickner

Irene Brickner studierte Politikwissenschaften und Soziologie an der Universität Wien. Sie arbeitete unter anderem bei der Tageszeitung Neue AZ, bei den NÖN und beim ORF. Für profil und Falter war sie als freie Mitarbeiterin tätig. Seit 2005 ist Irene Brickner Redakteurin und Kommentatorin im Chronik/Panorama-Ressort, seit 2018 ist sie auch Chefin vom Dienst beim Standard. Sie kommentiert häufig Menschenrechtsthemen und behandelt in ihren Reportagen vorwiegend Asyl- und Fremdenrechtsfragen, Gleichstellungspolitik und Umweltthemen. In ihren Artikeln richtet Brickner den Scheinwerfer auf die Schattenseite, auf jene Menschen in Österreich, die in unserer Gesellschaft benachteiligt sind. Sie engagiert sich in ihren Arbeiten für Integration und für die Änderung des Fremdengesetzes. Irene Brickner erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis in der Kategorie Online für „Brickners Blog“ auf derStandard.at. 2007 veröffentlichte sie gemeinsam mit Johanna Ruzicka das Buch: „Heiße Zeiten: 50 Antworten auf brennende Fragen zum Klimawandel“. 2012 erschien ihr „Schwarzbuch Menschenrechte“ im Residenz Verlag.

Foto: ©Heidi Seywald

Helmut Brandstätter
Ehrenpreisträger
2019

Helmut Brandstätter

Helmut Brandstätter hat im Laufe seiner Karriere immer wieder konsequent bewiesen, dass die liberale Demokratie durch offene und professionelle journalistische Analyse in Bewegung gehalten und gegen Missbrauch geschützt werden muss. Brandstätter gehört zu der raren Sorte von Medienmachern, die auch in scheinbar orientierungslosen und hoch emotionalisierten Zeiten, mit populistisch- bis extremistischen Diskussionen über Flucht, Migration und Terror, Prinzipien wie journalistische Qualität und offene Intervention zu Gunsten einer funktionierenden demokratischen Kultur hochhalten. Gerade zum 100 Jährigen Jahrestag der Ausrufung der demokratischen Republik in Österreich ist diese Auszeichnung ein Signal gegen autoritäre politische Tendenzen, Medienzensurversuche, Fake News und hetzerischen Boulevard.
Preisverleihung: 6. Mai 2019, Bruno Kreisky Forum

Silvana Meixner
Preisträgerin
2019

Silvana Meixner

Silvana Meixner kam 1986 nach Wien und 1988 zum ORF, wo sie am Aufbau der Minderheitenredaktion mitwirkte. Am 3. Dezember 1993, wurde sie durch eine Briefbombe schwer verletzt. Unbeeindruckt davon engagierte sie sich weiter journalistisch für geflüchtete Menschen, ethnische Minderheiten und Menschenrechte. Sie hat im ORF ein Team erstklassig arbeitender Journalistinnen und Journalisten aufgebaut, die inzwischen weit über die Stammredaktion von "Heimat Fremde Heimat“ hinausstrahlt.

Alexandra Förderl-Schmid
Preisträgerin
2018

Alexandra Förderl-Schmid

Alexandra Föderl-Schmid, geboren 1971, ist seit November 2017 bei der Süddeutschen Zeitung und berichtet über Israel und die palästinensischen Gebiete. Davor war sie Chefredakteurin und Co-Herausgeberin von Der Standard und des Nachrichtenportals www.derStandard.at. Föderl-Schmid wurde mit dem Kurt-Vorhofer-Preis und dem Verfassungspreis ausgezeichnet. Sie war maßgeblich an der Wiedererrichtung des Presserates in Österreich beteiligt.
Preisverleihung: 3. Mai 2018, ORF Radio Kulturhaus

Foto: ©Friedrich Bungert/SZ-Photo

Mitglieder der Jury

Gertraud Borea d’Olmo, Vorstandsmitglied des Bruno Kreisky Forums
Alexandra Föderl-Schmid, Korrespondentin Süddeutsche Zeitung
Fritz Hausjell, Medienhistoriker, Professor em. Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaften
Oliver Rathkolb, Historiker und Jurist, Professor em. Institut für Zeitgeschichte