Programme
Think-and-Do-Tank
Programme für internationale NGOs, Organisationen und Delegationen
In fünf Schwerpunkten - 1. Internationale Politik, Europa und Sicherheit, 2. Demokratie, Diversität und Zusammenhalt, 3. Arbeit, Wirtschaft und Soziales, 4. Konfliktprävention, Friedensförderung und Mediation sowie 5. Geschichte, Bildung und Wissenschaft – vermitteln wir ExpertInnen und Expertise in maßgeschneiderten Programmen und Settings (study trips, Besuche von Institutionen bzw. Besichtigungen von Einrichtungen, Workshops, Seminare, Konferenzen, etc.). Unsere operative Arbeit basiert auf österreichischen, EU-weiten und internationalen Netzwerken und Kooperationspartnern mit dem Ziel, unsere globalisierten Gesellschaften lokal und regional zu verbinden – um voneinander zu lernen und good practices auszutauschen, zu entwickeln und zu stärken. Die Programme finden auf Deutsch, Englisch, auf Nachfrage auch mit Übersetzung in anderen Sprachen statt.
DiverCity, Urban Leadership, Communities: Teilhabe, Dialog und Kooperation
Unsere Städte wachsen: Immer mehr Menschen im Inland und aus dem Ausland zieht es in urbane Lebensräume, weil sie dort Arbeit, Ausbildung, ein breites kulturelles Angebot und persönliche sowie berufliche Perspektiven suchen. Urbanität war einst ein zentraler Parameter der Modernisierung und Entwicklung von Gesellschaften. Heute stellen Mobilität und Zuwanderung, demografische Veränderungen sowie soziökonomische Unterschiede die traditionellen Strukturen und Infrastrukturen vor zunehmende Herausforderungen und verlangen nach neuen Ideen und Projekten, um die multiple, komplexe urbane Realität zu gestalten.. Zugang zu Bildung und Arbeit und damit Wohlstand finden, demokratische Mitbestimmung erfahren und in kultureller, sprachlicher und religiöser Vielfalt für sozialen Frieden und Sicherheit zu arbeiten: dafür halten Wien, die österreichischen Bundesländer und verschiedene Gemeinden zahlreiche gute Erfahrungen und Beispiele bereit, denn auch im außerstädtischen Raum bedarf es der Konzepte für Diversität, Gleichbehandlung, Integration und Anti-Diskriminierung.
Gleichzeitig eröffnet eine internationale Perspektive, die durch Austausch geschaffen wird, neue Einblicke in urbane Koexistenz, Sozialraumentwicklung und Community Building. Im Zentrum steht der Transfer von lokal verankerten, aber übertragbaren Ansätzen der Stadtteilarbeit, Bürgerbeteiligung und interkulturellen Zusammenarbeit. Ziel ist es, bestehende Projekte weiterzuentwickeln, neue Kooperationsmöglichkeiten zu identifizieren und innovative Praktiken in den lokalen Kontext einzubetten. Somit wird nicht nur die individuelle Kompetenzentwicklung gefördert, sondern auch Entwicklungspotenziale für städtische Resilienz, soziale Kohäsion und transkulturelle Lernprozesse geschaffen.
„Peace at School“: Konfliktprävention und Friedensförderung mit Schulen
Viele unserer Gäste am Forum kommen aus Ländern und Regionen, die von Konflikten, Kriegen und anderen Herausforderungen dramatisch betroffen sind: Wirtschaftskrisen, Armut, Bildungsmisere, Klimawandel, Migration, Menschenrechtsverletzungen, Ungleichbehandlungen, dysfunktionale Demokratien oder autoritäre Regime. Was erleben sie? Welche Lösungsansätze im Kontext von Diversität und Anti-Diskriminierung, welche Strategien zur Bekämpfung von Rassismus und Anti-Semitismus, Fundamentalismus und Radikalisierung haben sie, welche Kooperationen für Frieden und Entwicklungen funktionieren und was können wir voneinander lernen? Wir kommen mit unseren Gästen an Schulen und Bildungseinrichtungen – um mit SchülerInnen und/ oder LehrerInnen vor Ort zu diskutieren und zu arbeiten. Formate erstellen wir nach Vereinbarung: Vorträge mit anschließender Diskussion, Workshops, thematische Touren, weiterführende Projekte zur Umsetzung (u.a. im Bereich Medienkompetenz und soziale Medien).
Dialogue Residencies
Internationale ExpertInnen, die zu den multilateralen Schwerpunktthemen Österreichs arbeiten, werden vom Bruno Kreisky Forum betreut, in internationalen Konferenzen und Workshops in Wien eingesetzt und mit österreichischen und europäischen Institutionen und ExpertInnen vernetzt. Ziel ist es, dadurch Austausch, beidseitigen Wissenstransfer und vor allem langfristige internationale, akademische, diplomatische und politische Kooperationen zu fördern. Derzeit ist eine Expertin der African Union zum Thema UNSRR 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) Gast am Bruno Kreisky Forum.
Bei Interesse am Dialogue Residency Programm bitte Anfragen richten an bichl@kreisky-forum.org