Das Bruno Kreisky Forum

LEITBILD

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Das Bruno Kreisky Forum erinnert an einen der bedeutendsten österreichischen Politiker und Bundeskanzler des 20. Jahrhunderts und versteht sich als unabhängiger Think-and-Do-Tank, als Ideenschmiede und Mediationsforum, als Denkfabrik und Umsetzungs-Labor für politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich zukunftsrelevante Lösungsansätze. Das Bruno Kreisky Forum agiert als Umsetzungsagentur von Programmen für internationale Organisationen, staatliche Institutionen und nicht-staatliche Einrichtungen und kooperiert mit Universitäten und Schulen. Wir diskutieren, entwickeln und beraten – kompetent, transparent, vertraulich. Wir arbeiten weltanschaulich, religiös und parteipolitisch übergreifend.

"Ich kann mir eine Politik ohne moralische Verantwortung überhaupt nicht vorstellen."

Wir ermöglichen das Gespräch:

Haus und Garten in der Armbrustergasse 15 stehen für Offenheit, Zugang und Respekt für Menschen unterschiedlicher politischer, sozialer und kultureller Herkunft in Österreich und international. In unseren Programmen für Gäste und Delegationen fördern wir sowohl den öffentlichen als auch den vertraulichen Gesellschaftsdialog, ExpertInnenaustausch und Mediation und unterstützen Politikberatung.

Wir fördern konkretes Tun und Gestalten:

In verschiedenen Programmen arbeiten wir an konkreten gesellschaftspolitischen Umsetzungen von Vorschlägen, entwickeln „good practice“- Modelle und Maßnahmen, diese nachhaltig in den jeweils eigenen Lebens- und Arbeitszusammenhängen anzuwenden. Konflikte haben keine Alternative? Wir haben sie.

Wir bewegen, beraten und begleiten Veränderung:

Gute Ideen, innovative Lösungen, Alternativen zum Status Quo brauchen engagierte Menschen auf allen Ebenen. Daher bringen wir MultiplikatorInnen, durchsetzungsfähige EntscheiderInnen aus Zivilgesellschaft und Administration, Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in unseren Programmen zusammen. Wir begleiten unsere Arbeit wissenschaftsbasiert und verstehen uns als Einrichtung für politische Bildung und Politikberatung. Wir ermutigen junge Menschen, Verantwortung für Demokratie, sozialen Zusammenhalt und Frieden zu übernehmen und unterstützen und würdigen diese Bemühungen.

Bruno Kreisky und ÖGB-Chef Anton Benya bei einer Pressekonferenz, 1980
„Ein Bundeskanzler dieser Republik geht nicht durch die Hintertür.“

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/bruno-kreisky/
„Ein Bundeskanzler dieser Republik geht nicht durch die Hintertür.“

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/bruno-kreisky/"

"Ein Bundeskanzler dieser Republik geht nicht durch die Hintertür."

BRUNO KREISKY FORUM

Gründung und Entwicklung des Bruno Kreisky Forums

Das Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog wurde als gemeinnütziger Verein im Jahr 1991, ein Jahr nach dem Tod von Bruno Kreisky, gegründet. Kreiskys Wohnhaus wurde mit Unterstützung der Republik Österreich erworben und mit weiterer Hilfe der Stadt Wien und der Kahane Stiftung umgebaut. Ganz im Sinne Kreiskys sollte es kein Denkmal oder Museum, sondern ein Ort der lebendigen Debatte, relevanten Politikgestaltung und zukunftsfähigen Gesellschaftsreform werden. Es ist seither ein Ort der Zeitgeschichte und der Zukunftsgestaltung.

GRÜNDERINNEN & PRÄSIDENTEN
Franz Vranitzky, ehemaliger Bundesminister und Bundeskanzler Österreichs, ist Gründungs- und Ehrenpräsident des Bruno Kreisky Forums.
Margit Schmidt, engste Mitarbeiterin Bruno Kreiskys, war von 1991 bis 2004 Generalsekretärin, bis Juli 2024 gehörte sie dem Vorstand des Bruno Kreisky Forums an. Heute ist sie Mitglied des Senior Advisory Boards.
Rudolf Scholten, von 1990 bis 1997 Minister der Republik Österreich, prägender Kulturpolitiker des Landes, ist seit 2004 Präsident des Bruno Kreisky Forums.

DER ORT

Geschichte des Hauses und des Gartens

Das Haus kann bei Voranmeldung – auch mit Führung - besichtigt werden. Unsere Räumlichkeiten können gemietet werden. Eine Ausstellung zu Bruno Kreisky ist in Vorbereitung, und wir freuen uns über Ihre Unterstützung.
Vier Jahrzehnte lebte Bruno Kreisky mit seiner Familie in der Villa in der Armbrustergasse 15 im 19. Wiener Gemeindebezirk. 1951 aus dem schwedischen Exil nach Österreich zurückgekehrt, zog Kreisky 1954, nunmehr Staatssekretär im Außenministerium, mit Frau Vera und den Kindern Peter und Suzanne nach Grinzing.

Haus und Garten
Die legendäre Libanon-Zeder wurde zur Zeit des Wiener Kongresses 1815 geplanzt und ist ein Wiener Naturschutzdenkmal.
Vom Garten aus gelangt man direkt in die Veranstaltungsräume des Bruno Kreisky Forums.
Im Baumbestand des Gartens findet sich auch diese monumentale Rotbuche.
Für Freiluftveranstaltungen bestens geeignet! Der Garten bietet Platz für rund 400 Personen.
"Lagernde", Skulptur des österreichischen Künstlers Otto Eder (1966). Im Garten befinden sich vier weitere Leihgaben des Museums für Angewandte Kunst von Otto Freundlich, Shamai Haber, Shinkichi Tajiri und Franz Xaver Ölzant.
Das Bruno Kreisky Forum in der Grinzinger Armbrustergasse bei Nacht.