OHNE DEMOKRATIE KEINE KUNST, OHNE KUNST KEINE DEMOKRATIE

Neujahrsempfang 2025
Helfried Carl, Milo Rau und Elisabeth Schweeger im Gespräch
OHNE DEMOKRATIE KEINE KUNST, OHNE KUNST KEINE DEMOKRATIE
Die Freiheit der Kunst und unsere Demokratie sind nicht selbstverständlich. Sie müssen verteidigt werden. Bei der österreichischen Nationalratswahl ging die FPÖ erstmals als stimmenstärkste Partei hervor. Herbert Kickls Kulturbegriff orientiert sich – laut Wahlprogramm – an seinen Vorbildern Ungarn und Slowakei: eine Kürzung der Subventionen für „woke Events“, konkret den European Song Contest und die Wiener Festwochen. Milo Rau, Festwochenintendant und leidenschaftlicher Theatermacher, bezeichnet diese Entwicklung als „faschistischen Realismus“.
Wie kann die Kunst reagieren? Welche Kulturpolitik braucht es, um Gegenzusteuern? Welche Strategien sind notwendig, um die Demokratie vor verfassungsfeindlichen und antidemokratischen Kräften zu schützen? Die Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik und das Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog laden im Rahmen ihres ersten gemeinsamen Neujahrsempfanges 2025 zur Diskussion mit hochkarätigen Gästen aus Kunst, Kultur und Politik ein.
Begrüßung:
Rudolf Scholten, Präsident Bruno Kreisky Forums
Katharina Kucharowits, Präsidentin Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik
Es diskutieren:
Helfried Carl, Partner des Innovation in Politics Institute in Wien und Gründer der Initiative European Capital of Democracy
Milo Rau, Regisseur, Theaterautor, Essayist und Wissenschaftler, Intendant der Wiener Festwochen
Elisabeth Schweeger, Literaturwissenschaftlerin, Kulturmanagerin und Intendantin; künstlerische Leitung der Kulturhauptstadt 2024 Bad Ischl/Salzkammergut
Moderation:
Katharina Kucharowits, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik
Musik: Birgit Denk, Sängerin, Texterin und Moderatorin
Copyright Fotos: Rau ©Michela Di Savino/WIener Fetswochen, Schweeger ©die arge lola, Denk ©C.Stadler/Bwag, Carl, Kucharowits: privat