Sabine Kroissenbrunner: Wir wollen eine bessere Zukunft

Gedanken zur Jahresmitte
Wir wollen eine bessere Zukunft. Dabei schaut die Gegenwart nicht gut aus. Hitzewellen und soziale Konflikte hängen zusammen, schwächen die Gesundheit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Wirtschaft. Studien belegen den Zusammenhang zwischen Kriegen und Klimawandel; wir sehen derzeit einen Höchststand an globalen Militärausgaben und nuklearen Risiken. Die fünf größten bewaffneten Konflikte betreffen die Ukraine, Israel-Palästina, Sudan, Myanmar und Nigeria. Es gilt somit auch der Umkehrschluss: die Geschwindigkeit und Qualität von wirtschaftlicher und technologischer Entwicklung, der Bedarf an Energie und anderen Ressourcen haben zu einem System an Ausbeutung und Verschwendung geführt, dass uns Klimawandel und Hitzesommer weltweit erleben lässt. Wir wollen eine gute Zukunft. Das Bruno Kreisky Forum arbeitet daran – machen Sie mit und gestalten Sie mit uns den Dialog, der nur global-lokal geführt werden kann.
Dank Ihres Interesses und Ihrer Unterstützung haben wir in diesem Semester 52 öffentliche Veranstaltungen angeboten, die hochkarätige Reihe mit dem Museumsquartier (MQ) fortgesetzt und die gesellschaftspolitische Diskussion an 4 Kinoabenden im Stadtkino und Filmcasino mitgestaltet. In zahlreichen Workshops und für die Akteure geschlossenen Konferenzen wurde Vertrauen gebildet, mediiert und wurden Zukunftsszenarien diskutiert. Unsere internationalen Gäste wurden von Schulen zur LehrerInnenfortbildung und SchülerInnendiskussion angefragt.
Wir hoffen, unser neuer Webaufritt seit April, ein informativer Newsletter und unsere verstärkte Social Media Arbeit finden bei Ihnen Anklang und Interesse – in jedem Fall motivieren Ihre Reaktionen unser engagiertes, starkes Team und unsere tollen PraktikantInnen!
Für den Herbst versprechen wir Fortsetzung und Vertiefung. Der internationale Dialog und die Frage, wie auf neue und drängende Herausforderungen innerstaatlich, gesellschaftlich und multilateral zu reagieren ist, das war Bruno Kreiskys Fähigkeit und liegt in der programmatischen DNA des Hauses. Bruno Kreisky gehört zu jenen, der die Bedeutung des Multilateralismus verstanden und gefördert hat, der wiederum Teil der politischen DNA Österreichs ist. Österreichs Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat 2027 und 2028 entspricht diesem Engagement.
Wir freuen uns daher auch, die Premiere des Filmes BRUNO – Der junge Kreisky von Harald Sicheritz am 29. September hinweisen zu können. Hier sieht man, was ihn als junger Mensch bewegt und geprägt hat, um später zu einem der bedeutendsten Reformer Österreichs zu werden. Wir haben dazu schon mal einen Stadtrundgang am 2. Mai durchgeführt: Die Bruno Kreisky Tour – Demokratie braucht Bewegung. Fortsetzung folgt im Herbst. Gehen Sie mit uns ein Stück des Weges!
Ihnen wünschen wir als Team eine schönen kühlen Sommer, Regen, gute Gespräche und hoffen auf ein Wiedersehen im September!