VERANSTALTUNG

Politische »Klassiker« der Neuen Rechten. Antidemokratische Denker aus der Weimarer Republik

Robert Misik im Gespräch mit Armin Pfhal-Traughber
ORT:
Bruno Kreisky Forum
Sprache:
Deutsch
Podiumsdiskussion

Eine Veranstaltung im Rahmen unseres Schwerpunktes
Im Fokus: FALSCHE PATRIOTEN - DIE OFFENE GESELLSCHAFT UND IHRE FEINDE

Einflussreiche antidemokratische Denker gab es bereits in der Weimarer Republik. Dazu gehörten Edgar Julius Jung und Ernst Jünger, Arthur Moeller van den Bruck und Ernst Niekisch, Carl Schmitt und Oswald Spengler. Trotz mancher ideologischen Differenzen – agitiert gegen die liberale Demokratie haben sie alle. Aufklärung und Individualität, Menschenrechte und Pluralismus lehnte man mit großer Wortgewalt ab. Auch heute noch gibt es Anhänger dieser »Klassiker«, insbesondere bei den intellektuellen Rechtsextremisten der Neuen Rechten. Blickt man auf die Autoren, offenbaren sich antidemokratische Gesinnungen, frei nach dem Motto: »Sage mir, auf wen Du dich berufst und ich sage Dir, wo Du stehst.«

Auch auf die AfD wirken die erwähnten »Klassiker« und finden dort ideologische und politische Zustimmung. Ihr autoritäres Gedankengut kann so auch hundert Jahre später noch seine antidemokratische Relevanz entfalten. Man sollte daher diese ideologischen Auffassungen kennen und sie einer kritischen Reflexion unterziehen.

Armin Pfhal-Traughber, geb. 1963, Prof. Dr. phil., Politikwissenschaftler und Soziologe, ist hauptamtlich Lehrender an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl und Lehrbeauftragter an der Universität Bonn. Er gibt das »Jahrbuch für Extremismus- und Terrorismusforschung« heraus. Zuletzt bei Dietz erschienen: »Intellektuelle Rechtsextremisten. Das Gefahrenpotential der Neuen Rechten« (2022).

Moderation:
Robert Misik, Autor und Journalist

Armin Pfahl-Traughber:
Politische Klassiker der neuen Rechten.
Dietz Verlag, Oktober 2025, 20,- €

Anmeldung:

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