SLANG, KOMMUNIKATION UND SOCIAL MEDIA DER NEUEN RECHTEN

„Der große Austausch“, „Remigration“, „Klimahysterie“ oder „Asylindustrie“ sind Begriffe, die von der Neuen Rechten in den öffentlichen Diskurs eingeführt wurden und durch permanente Wiederholung einen Normalisierungsprozess durchlaufen haben. Anfangs noch als Tabubruch gewertet, werden sie als Teil einer der Marketing-, Rhetorik- und Kommunikationsstrategie verwendet, die erst die Grenzen des Denk- und Sagbaren verschiebt und dann schleichend in die politische Entscheidungsfindung einfließt.
Wie die radikale Rechte mit einer zunehmend radikalen und aggressiven Rhetorik punktet, wie sie Social Media flutet und dominiert, wie sie dadurch Aktionsräume der politischen Gegner begrenzt und letztlich Zivilgesellschaft und Demokratie bedroht, darüber sprechen im Rahmen des Schwerpunkts „Falsche Patrioten – die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ Natascha Strobl und Kira Ayyadi mit Moderatorin und Journalistin Cathrin Kahlweit.
Die österreichische Publizistin und Buchautorin Natascha Stobl ist eine der renommiertesten Kennerinnen des modernen Rechtsextremismus und hat in zahlreichen Publikationen die Strategien rechter Akteure weltweit analysiert. Kira Ayyadi, Politikwissenschaftlerin und Philosophin, arbeitet für die Berliner Amadeu-Antonie-Stiftung forscht und schreibt über rechte Strukturen und die Bedrohung durch den modernen Rechtsextremismus.
Cathrin Kahlweit, langjährige SZ-Korrespondentin, Publizistin und Moderatorin
Fotocredits: Christopher Glanzl
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