VERANSTALTUNG

SOZIAL INVESTIEREN, FLUCHT VERMEIDEN

ORT:
Bruno Kreisky Forum
Podiumsdiskussion

Am Beispiel der internationalen Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit wird gezeigt, wie wirtschaftliche Aufbauhilfe für Menschen in Entwicklungsländern der Fluchtprävention dienen kann. Komplementär zu staatlichen Geldern für entwicklungspolitische Maßnahmen gilt sogenanntes „Social Impact Investment“ in die Mikrofinanz als bewährte Alternative. Mikrokredite schaffen Jobs, Bildung und damit Lebensperspektiven zur Armutsüberwindung. Dabei helfen Oikocredit-Partnerorganisationen in 70 Ländern mit fairen Kleinstkrediten für Menschen, die keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen haben. Das klar definierte Ziel: nachhaltiges Einkommen schaffen. Wer die Chance hat, in der Heimat ein einigermaßen gesichertes Auskommen zu haben und seine Kinder in die Schule schicken kann, wird kaum an Flucht denken. Genau das unterstützt Oikocredit als sozialer Investor. Seit über 42 Jahren gilt Oikocredit als Pionier der Mikrofinanz und hat bereits Millionen Menschen ein Bleiben in ihren Heimatländern ermöglicht und damit Flucht vermieden.
Das Thema soziales Investment gewinnt angesichts der jüngsten Migrationsbewegungen auch an außenpolitischer Dimension. Erst jüngst forderte Dr. Hugo Portisch einen „Marshallplan für Afrika.“
Oikocredit-Investoren handeln sowohl aus sozialer Motivation wie auch aus reiner Vernunft. Denn Menschen, die eine Lebensperspektive haben, helfen mit, die Wirtschaft in ihrem Heimatland aufzubauen. Über 5.500 Österreicher legen derzeit Geld bei Oikocredit an und achten in erster Linie auf die soziale Wirkung ihres Investments und erst in zweiter Linie auf die finanzielle Rendite. Info: www.oikocredit.at

Keynote: Günter Lenhart, stv. Vorstandsvorsitzender Oikocredit Austria

anschließend Gespräch mit Franz Vranitzky, Bundeskanzler a.D. und Ehrenpräsident des Bruno Kreisky Forums