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WAS WURDE AUS DER DEMOKRATIE IN TUNESIEN?

Gudrun Harrer im Gespräch mit Sarah Mersch
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Gudrun Harrer im Gespräch mit Sarah Mersch

WAS WURDE AUS DER DEMOKRATIE IN TUNESIEN?

Im Herbst 2019 wurde in Tunesien der Jurist Kais Saied zum Präsidenten gewählt, viele Menschen versprachen sich von ihm mehr Ruhe im oftmals chaotischen politischen Übergangsprozess nach dem Ende der Diktatur von Ben Ali. Fünf Jahre später scheint sich das Land, in dem 2011 der sogenannte „arabische Frühling“ seinen Ausgang nahm, von einem demokratischen Weg immer mehr zu entfernen. Am 6. Oktober finden in Tunesien Präsidentschaftswahlen statt, und die von Saied kontrollierte Wahlbehörde legt Gegenkandidaten zu Saied Steine in den Weg. Seit er 2021 die Regierung entließ und das Parlament kaltstellte, hat Kais Saied immer mehr Macht auf sich vereint.  

Sarah Mersch, Filmwissenschaftlerin, freie Korrespondentin berichtet seit 2010 von Tunis aus über Tunesien und den Maghreb. Sie interessiert sich vor allem dafür, welche Auswirkungen die politischen Umbrüche in der Region mittel- und langfristig auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft haben. Ihre arabischen Sprachkenntnisse erlauben es ihr, fundiert, hintergründig und vom direkten Kontakt mit den Menschen zu berichten. Sie berichtet als Radio-, Print- und Multimediajournalistin regelmäßig für u.a. die ARD, die NZZ und den epd.

Gudrun Harrer, Leitende Redakteurin, Der Standard; Lektorin für Moderne Geschichte und Politik des Nahen und Mittleren Ostens an der Universität Wien und an der Diplomatischen Akademie Wien