VERANSTALTUNG

Zum 100. Todestag von Victor Adler

Robert Misik im Gespräch mit Wolfgang Maderthaner, Michael Maier, Anna Weidenholzer
ORT:
Bruno Kreisky Forum
Podiumsdiskussion

Humanist, Armenarzt, Patriot und Politiker

Lesung aus Texten und Briefen von Victor Adler
Anna Weidenholzer, Autorin

Gespräch mit
Wolfgang Maderthaner, Historiker, Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs
Michaela Maier, Kulturwissenschafterin, Geschäftsführung und wissenschaftliches Programm Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung VGA
Andreas Babler, Politiker, Bürgermeister der Gemeinde Traiskirchen

Moderation:
Robert Misik, Autor und Journalist

Am 11. November 1918 – dem Tag, an dem Kaiser Karl I. auf die weitere Teilnahme an den Regierungsgeschäften verzichtete – starb Victor Adler 66jährig an den Folgen einer Herzasthmaerkrankung. Der Gründer der Sozialdemokratie verpasste damit die Geburt der Ersten Republik um einen Tag.
Victor Adler vereinigte die österreichische Arbeiterbewegung, er setzte in einem zähen Kampf das Wahlrecht und andere Freiheitsrechte durch, erkämpfte die demokratische Republik – und starb am Tag vor deren Proklamation. Aber "unser Doktor", wie er liebevoll in demokratischen und sozialistischen Kreisen genannt wurde, war mehr als das: ein sanfter Held, ein ironischer Revolutionär. Adler ist einer der bedeutendste Politiker in der Geschichte Österreichs, und doch auch ein halb vergessener Gigant. Was ist von ihm geblieben, was würde er heute tun?

In Kooperation mit RENNER INSTITUT