Fundstück des Monats April aus dem Kreisky Archiv

Dieser Stoffhase aus dem Besitz von Anka Kreisky, einer Cousine Bruno Kreiskys, befindet sich in ihrem Nachlass, der heuer dem Archiv übergeben wurde. Er ist auch auf einem Foto zu sehen, das die damals dreijährige Anka mit ihrem älteren Bruder Arthur zeigt. Anka Kreisky wurde 1917 in Prag geboren. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wurde sie 1940 von ihrem Medizinstudium ausgeschlossen. Zusammen mit ihrem Bruder war Anka im tschechischen Widerstand tätig. 1943 wurde Arthur in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Anka überlebte den Krieg in Prag und war danach als Übersetzerin, Dekorateurin und Ausstatterin für zahlreiche Kindertheaterproduktionen tätig. Sie starb 1997 in Wien.
Signatur: IX.52. Depostitum Anka Kreisky, Box 1