FÜNF VOR ZWÖLF?

Zeit für die postmigrantische Schule
Can Gülcü
arbeitet als Kulturschaffender in Wien mit Fokus auf gesellschaftliche, politische und soziale Machtverhältnisse. Er ist ehemaliger Co-Leiter des Kulturfestivals WIENWOCHE, Lehrbeauftragter am Institut für pädagogische Professionalisierung an der Karl-Franzens-Universität in Graz und Vorstandsmitglied
der Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch.
Moderation: Isolde Charim, Autorin und Philosophin
Schule wird einerseits als die zentrale Institution gesehen, die als „Integrationsmaschine“ die Hauptlast einer pluralisierten Gesellschaft tragen und damit alle gesellschaftlichen Probleme lösen soll. Andererseits lesen wir über "Notrufe" von LehrerInnen und Horrorberichte von Brennpunktschulen, die nicht zu Lösungen, sondern zu weiteren Problemen beitragen.
Wie lassen sich also Realität und Ideal annähern? Und was wären geeignete Strategien, um das zu schaffen?