ICH UND DIE ANDEREN

WIE DIE NEUE PLURALISIERUNG UNS ALLE VERÄNDERT
Vielfalt verändert alle, ob wir wollen oder nicht. Was heißt es für den einzelnen, in einer pluralisierten Gesellschaft zu leben? Jede Kultur steht neben anderen, es gibt keine selbstverständliche Zugehörigkeit mehr. Doch was ist das überhaupt – eine pluralisierte Gesellschaft? Und was heißt es für den einzelnen, in einer solchen zu leben? Die Außenperspektive – dass es nämlich immer anders sein könnte, dass man etwas anderes glauben, anders leben könnte – ist heute Teil jeder Kultur. Und diese Veränderung betrifft jeden. Sie verändert den Bezug zur Gemeinschaft, zur eigenen Identität. Diese These wird auf verschiedene Themen angewandt, von der Politik zur Integration über die Definition des Heimatbegriffs bis hin zu den Debatten um religiöse Zeichen
Isolde Charim ist Philosophin, politische Publizistin und wissenschaftliche Kuratorin des Bruno Kreisky Forums; unter anderem hat sie „Der Althusser Effekt. Entwurf einer Ideologiekritik“ und „Österreich. Berichte aus Quarantanien“ veröffentlicht. Das Buch ICH UND DIE ANDEREN. Wie die neue Pluralisierung uns alle verändert ist am 12. März 2018 bei Zsolnay erschienen. Fester Einband: ISBN 978-3-552-05888-0; ePUB-Format ISBN 978-3-552-05899-6
Moderation: Florian Klenk, Journalist und Chefredakteur der Wochenzeitschrift FALTER.