MO13. April, 19:00UHR

WIDERSTAND, ZUSAMMENHALT UND DIE ZUKUNFT VON DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTEN

Reihe: Demokratie
KuratorIn:
Vortragende: Solmaz Khorsand, Düzen Tekkal

Solmaz Khorsand im Gespräch mit Düzen Tekkal

WIDERSTAND, ZUSAMMENHALT UND DIE ZUKUNFT VON DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTEN

Die Welt ist aus den Fugen: Das Völkerrecht wird belächelt, autoritäre Regime erstarken, Menschenrechte werden infrage gestellt, Minderheiten sind existenzieller Bedrohung ausgesetzt – im Iran, im Nahen Osten, aber auch mitten in Europa.

Wie gelingt es in so einer Atmosphäre Mitgefühl für andere zu evozieren? Vielleicht sogar das Gefühl von Verantwortung für andere, wenn ihre Menschenrechte mit Füßen getreten werden? Was hält Gesellschaften zusammen, wenn Gewalt, Hass und Polarisierung zunehmen? Und welche Rolle spielen dabei jene, die sich weigern zu schweigen?

Die Kriegsreporterin, Filmemacherin und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal hat ihr Leben dem Kampf der Menschenrechte gewidmet. Gemeinsam mit ihren vier Schwestern hat sie nun im Buch „Wut und Wärme“ eine Art Manifest geschrieben, wie sich die Welt durch „Schwesternschaft“ verändern lässt. In ihrem Buch teilen sie ihre Erfahrungen als Töchter einer jesidisch-kurdischen Flüchtlingsfamilie und den Wert von Zusammenhalt, als politischer Kompass, um sich für seine Mitmenschen einzusetzen. Im Gespräch mit der Journalistin Solmaz Khorsand werden zentrale Fragen erörtert, die uns zwischen dem Einsatz für universale Werte und der immer häufiger anzutreffenden selektiven Empathie beschäftigen müssen: Wie entsteht politischer Mut? Wie kann Solidarität konkret werden? Und was bedeutet es heute, Demokratie und Menschenrechte aktiv zu verteidigen?

Düzen Tekkal, vielfach ausgezeichnete Journalistin, Filmemacherin und Menschenrechtsaktivistin. Als Kriegsreporterin, politische Analystin und Gründerin der Organisation HÁWAR.help arbeitet sie seit Jahren an den Brennpunkten von Verfolgung, Krieg und politischer Unterdrückung in Irak, Syrien und zuletzt auch mit Blick auf politische Gefangene im Iran.2021 erhielt sie in Deutschland das Bundesverdienstkreuz für ihre für ihre Verdienste in der Förderung des demokratischen Zusammenlebens.

Moderation:
Solmaz Khorsand, freie Journalistin, Podcasterin und preisgekrönte Autorin mit Schwerpunkt auf gesellschaftspolitischen Themen.

 

Düzen Tekkal | Tezcan Tekkal | Tuğba Tekkal | Tülin Tekkal | Tuna Tekkal:
Wut und Wärme. Wie wir mit Schwesternschaft Deutschland verändern
Brandstätter Verlag, März 2026, 25,- €

DI14. April, 19:00UHR

SECURITY IN THE GULF: THE DANGER OF RIFTS AMONG MIDDLE POWERS AMID THE IRAN CRISIS

Reihe: Arab/Middle East Changes
KuratorIn:
Vortragende: Gudrun Harrer, Thomas Demmelhuber, Marius Bales, Kristin Diwan, Yasmine Farouk

Gudrun Harrer in conversation with Thomas Demmelhuber, Marius Bales, Yasmine Farouk and Kristin Diwan

SECURITY IN THE GULF: THE DANGER OF RIFTS AMONG MIDDLE POWERS AMID THE IRAN CRISIS

 

The Gulf Cooperation Council (GCC) publicly reaffirms the principles of collective cooperation, however, as demonstrated in the Iran war, military defence is one of the areas which are far from integrated. During the last months the GCC witnessed a growing rift between once friendly rivals, Saudi Arabia and the United Arab Emirates (UAE). The strategic divergences of these two Gulf monarchies carry serious implications not only for the Gulf but the wider MENA region and even stretch to Yemen, Sudan and the Horn of Africa. The differences span from economic competition, foreign policy priorities, and approaches to regional conflicts – including domestic challenges ahead. Will the Iran war deepen these rifts or even increase the chance of building collective security frameworks?

With high level scholars and practitioners, we will examine the roots of this rift and assess its potential consequences and ways of deescalation.

Marius Bales is a researcher at the Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC), where he has worked since 2016. He studied Political Science and German Studies at the University of Trier and focuses on military technology, arms dynamics, and contemporary forms of warfare, particularly in conflict regions such as the Middle East.

Yasmine Farouk is the Gulf and Arabian Pensinsula Project Director at International Crisis Group. She studied political science at Cairo University, Sciences Po Paris and was a fellow at Yale University. She previously worked at the office of the Egyptian prime minister after the 2011 revolution, supporting civil society participation in the national dialogue and constitutional processes. From 2016 to 2017, she was the director of research at the Cairo International Center for Conflict Resolution, Peacekeeping and Peacebuilding, a think-tank and training centre affiliated with the Egyptian Ministry of Foreign Affairs. (online)

Thomas Demmelhuber is a German political scientist specializing in the politics and societies of the Middle East. He is Professor and Chair of Politics and Society of the Middle East at Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg and Visiting Professor at the College of Europe in Natolin. He is also an author and editor of several academic publications, including the 2025 handbook Die Arabische Halbinsel: Geographie und Politik.

Kristin Diwan is senior resident scholar at the Arab Gulf States Institute. Her current projects concern generational change, nationalism, and the evolution of Islamism in the countries of the Gulf Cooperation Council. Her analysis of Gulf affairs has appeared in many publications, among them Foreign Affairs, Financial Times, and The Washington Post. She was previously an assistant professor at the American University School of International Service and has held visiting scholar positions at the George Washington University and Georgetown University.

Gudrun Harrer, Lecturer in Modern History and Politics of the Near and Middle East at the University of Vienna and the Diplomatic Academy of Vienna; former Senior Editor at Der Standard (until 2025).

MI15. April, 19:00UHR

***AUSGEBUCHT*** CHAOTISCH IN DIE NEUE WELT

Vortragende: Raimund Löw, Joschka Fischer, Alexandra Föderl-Schmid

***AUSGEBUCHT***

Raimund Löw im Gespräch mit Joschka Fischer und Alexandra Föderl-Schmdit

CHAOTISCH IN DIE NEUE WELT
Ein Ausblick auf die Optionen Europas in den aktuellen Turbulenzen

Die internationale Ordnung gerät unter Druck, alte Gewissheiten lösen sich auf, neue Machtkonstellationen entstehen.
Im Zentrum steht das Verhältnis zu den USA unter Donald Trump, die sich zunehmend von menschenrechtlichen und multilateralen Prinzipien entfernen und Elemente einer autoritären Supermacht zeigen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die innere Verfasstheit Europas: Nach der Wahlentscheidung in Ungarn am 12. April rückt die Rolle von Viktor Orbán und ähnlichen Akteuren erneut in den Fokus. Autoritäre Tendenzen, nationale Alleingänge und gezielte Blockaden gemeinsamer Entscheidungen könnten Europas Handlungsfähigkeit von innen heraus schwächen.
Der Ausblick fragt daher auch nach den konkreten Handlungsmöglichkeiten Europas: institutionelle Reformen, Stärkung der Rechtsstaatlichkeit, strategische Autonomie in Schlüsselbereichen (Energie, Verteidigung, Technologie) sowie die politische Führungsrolle der großen Mitgliedstaaten.

 

Joschka Fischer, deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) und war von 1998 bis 2005 Bundesaußenminister und Vizekanzler

Alexandra Föderl-Schmid,  Journalistin, Korrespondentin in Frankreich für die Süddeutsche Zeitung

Moderation:
Raimund Löw, Journalist, Autor, Historiker

MO20. April, 19:00UHR

WIR WOLLEN LEBEN!

Reihe: Arab/Middle East Changes
KuratorIn:
Vortragende: Renata Schmidtkunz, Emran Feroz

Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Emran Feroz

WIR WOLLEN LEBEN!

Seit über hundert Jahren, spätestens seit den ersten Öl-Funden in der 1910-er Jahren, kommt der sogenannte „Nahe Osten“ nicht mehr zur Ruhe. Der jüngste unprovozierte Angriffskrieg Israels und der USA gegen Iran ist ein bitterer Beleg dafür. Bereits 2017 beschrieb der 1991 in Innsbruck geborene Politologe, Journalist und Autor Emran Feroz den ersten Dronen-Krieg der Welt, der in Afghanistan stattfand. Feroz, dessen Eltern zur Zeit der russischen Intervention in Afghanistan nach Österreich geflüchtet waren, war mehrfach im Heimatland seiner Eltern und hat 2021 seine Erlebnisse und Kenntnisse in dem Bestseller „Der längste Krieg. 20 Jahre War in Terror“ festgehalten. Nun ist sein jüngstes Buch erschienen:

Wir wollen leben!

Von Afghanistan bis Gaza – ein Aufschrei gegen Entmenschlichung und Krieg. 

 Feroz entlarvt darin die Doppelmoral des Westens und entwirft die Vision eines haltbaren Friedens, der die Menschen des „Orients“ an eine Zukunft glauben lassen könnte.

Feroz ist einer der interessantesten jungen Journalisten, der sich mit der Region beschäftigt und mit seiner aufrichtigen Berichterstattung vielen anderen Journalisten Mut macht. Sein neues Buch hat er den getöteten Journalistinnen und Journalisten aus Gaza gewidmet.

 Emran Feroz, Autor und Journalist mit Fokus auf Nahost und Zentralasien. Er berichtet regelmäßig aus Afghanistan und ist für zahlreiche deutsch- und englischsprachige Medien. Feroz ist Gründer von “Drone Memorial” einer virtuellen Gedenkstätte für zivile Drohnenopfer. 2021 wurde Feroz für seine Arbeit mit dem österreichischen Concordia-Preis in der Kategorie Menschenrechte ausgezeichnet.

Renata Schmidtkunz, Journalistin, Moderatorin und Dokumentarfilmerin und arbeitete viele Jahre beim ORF, u. a. für den Radiosender Ö1 und die Sendung „Im Gespräch“. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet: 2012 Publizistikpreis der Stadt Wien, 2014 Axel-Corti-Preis, 2020 und 2026 Radiopreis der Erwachsenenbildung, 2025 Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich.

 

 

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos und Filmaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

DO23. April, 19:00UHR

GEFAHRENHERD TAIWAN

Vortragende: Raimund Löw, Marlies Eder, Frédéric Krumbein , Nele Noesselt

Raimund Löw im Gespräch mit Marlies Eder, Frédéric Krumbein und Nele Noesselt

GEFAHRENHERD TAIWAN


Die Spannungen rund um Taiwan sind eine anhaltende geopolitische Konfliktlinie. Chinas Präsident Xi Jinping verlangt, dass  die Insel unter Kontrolle der Volksrepublik kommt. Unterstützt von den USA pocht die Regierung in Taipeh auf die Autonomie Taiwans. Das Verhältnis zwischen China, Taiwan und den USA hat sich in den vergangenen Jahren deutlich zugespitzt, während zugleich wirtschaftliche und sicherheitspolitische Interessen immer stärker ineinandergreifen. Taiwan spielt eine zentrale Rolle in globalen Lieferketten und ist damit von enormer Bedeutung für die Weltwirtschaft. Eine militärische Eskalation hätte weitreichende Folgen, auch für Europa. Von zentralem Interesse sind daher die Hintergründe der aktuellen Entwicklungen, die strategischen Interessen der beteiligten Akteure sowie mögliche Szenarien für die kommenden Jahre und ihre Auswirkungen auf die internationale Ordnung um Orientierung in einer zunehmend komplexen geopolitischen Lage zu bekommen.

 

Marlies Eder, Redakteurin bei “Die Presse” und Sinologin

Frédéric Krumbein, Politikwissenschaftler und Associate Research Fellow Universität Duisburg-Essen

Nele Noesselt, Politikwissenschaftlerin und Sinologin, Professorin für Politikwissenschaft und Politik Ostasiens/Chinas am Institut für Politikwissenschaft und am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Duisburg-Essen, online

Moderation:
Raimund Löw, Journalist, Autor, Historiker

 

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos und Filmaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

MO27. April, 19:00UHR

MODERNE DISSIDENTEN

Reihe: Zeitenwende
KuratorIn: Cathrin Kahlweit
Vortragende: Michal Hvorecky

Cathrin Kahlweit im Gespräch mit Michal Hvorecky

MODERNE DISSIDENTEN  – WARUM DIE  ZIVILGESELLSCHAFT 35 JAHRE NACH DER WENDE DIE DEMOKRATIE RETTEN MUSS

Der Journalist und Autor Michal Hvorecky ist eine der prominentesten Stimmen in der Slowakei, die sich gegen Ministerpräsident Robert Fico und sein zunehmend autoritäres Gebaren wenden. Hvorecky, der sich für die Presse-, Meinungs- und Kunstfreiheit einsetzt, wird von der Regierung Fico stellvertretend für viele Künstler massiv unter Druck gesetzt; so  droht ihm eine fünfjährige Haftstrafe, weil er die Kulturministerin seiner Heimat kritisiert hatte.  In seinem neuen Buch „Dissident“ beschreibt er seine persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen als junger Mann nach dem Mauerfall – und die bedrohte Demokratie der Gegenwart. „Dissident“, das Hvorecky im Bruno Kreisky Forum vorstellt, ist ein Plädoyer für den Widerspruch und den Widerstand.

 

Michal Hvorecky, Autor, mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet und war unter anderem Stipendiat des Literarischen Colloquiums Berlin.

Cathrin Kahlweit, langjährige SZ-Korrespondentin, Publizistin und Moderatorin 

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos und Filmaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

MI29. April, 19:00UHR

HUMANITARIAN AID 2026: HOW CAN IT GET TO THOSE WHO NEED IT?

Reihe: Philoxenia
KuratorIn: Tessa Szyszkowitz
Vortragende: Roland Friedrich, Marcus Bachmann, Christoph Sternat, Mona Ali Khalil

TESSA SZYSZKOWITZ IN CONVERSATION WITH ROLAND FRIEDRICH, MARCUS BACHMANN, CHRISTOPH STERNAT AND MONA ALI KHALIL

HUMANITARIAN AID 2026: HOW CAN IT GET TO THOSE WHO NEED IT?

Humanitarian aid for the Palestinian civilian population is currently facing major political and practical challenges. The UN Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA), which has played a crucial role in providing aid, healthcare, and education for decades, is increasingly restricted in its ability to operate. The activities of UNRWA and those of NGOs like doctors Without Borders in Israel and the Palestinian territories have been severely curtailed or even banned.

Nevertheless, the United Nations and these NGOs continues to strive to maintain basic aid services. In cooperation with international organizations and local partners, the UN is working to provide humanitarian assistance, medical care, and educational opportunities for the Palestinian population, particularly in the Gaza Strip and the West Bank.

Given the tense political situation and the difficult security conditions, the question arises as to how humanitarian aid can be organized under these circumstances – and what prospects exist for the future of international support in Gaza and the West Bank.

Roland Friedrich, Director of UNRWA affairs, Westbank

Marcus Bachmann,Advocacy and Humanitarian Affairs Advisor, Doctors without Borders/MSF Austria, Head of Mission for the Occupied Palestinian Territory until end of march

Christoph Sternat, Head of Unit, Department for Humanitarian Aid in the framework of EU, aid in crisis regions and fragile states, Austrian ministry for European and Foreign affairs BMEIA

Mona Ali Khalil, Director of MAK Law International, Non-Resident Faculty of the Vienna Diplomatic Academy, Affiliate of Harvard Law School and former Senior Legal Officer in the UN and IAEA.

Moderation:

Tessa Szyszkowitz, author and journalist. Distinguished Fellow at Royal United Services Institute in London (RUSI)

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos und Filmaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

DO30. April, 18:00UHR

ZUKUNFT IN ARBEIT

Vortragende: Therese Guttmann, Julia Bock-Schappelwein, Barbara Prainsack, Isa Rosenberger

Veranstaltungsort: Dom Museum Wien, Stephansplatz 6, 1010 Wien
Anmeldung unbedingt erforderlich: https://dommuseum.at/ArEvent-6

IN KOOPERATION MIT DEM DOM MUSEUM WIEN

Therese Guttmann im Gespräch mit Julia Bock-Schappelwein, Barbara Prainsack und Isa Rosenberger

ZUKUNFT IN ARBEIT

 

Was bedeutet Arbeit für eine Gesellschaft? Sie sichert Einkommen, stiftet Identität, organisiert Solidarität.

Künstliche Intelligenz ist nicht der einzige, aber ein entscheidender Treiber eines Wandels, der all das in Frage stellt. Die Rolle der Arbeit wird global wie individuell neu verhandelt. Die Debatten darüber schwanken zwischen Hysterie und Heilsversprechen. Die Szenarien reichen von Umverteilung und kürzeren Arbeitszeiten bis zu verschärfter Ungleichheit und prekärer Beschäftigung.

Doch wer stellt die Weichen für welche Zukunft? Welche Bildung haben wir heute und brauchen wir in Zukunft? Und was ist nötig, damit dieser Wandel den Menschen dient statt sie zu entwerten?

 

Julia Bock-Schappelwein ist ist Ökonomin (Senior Economist) am WIFO und arbeitet seit 2004 in der Forschungsgruppe “Arbeitsmarktökonomie, Einkommen und soziale Sicherheit”; 2024 erhielt sie im Rahmen des Österreichischen Frauenpreises den Grete Rehor-Preis für Wirtschaftswissenschaften.

Barbara Prainsack, Professorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und an der Abteilung für Globale Gesundheit und Sozialmedizin am King’s College London; in Wien leitet sie die Forschungsgruppe “Zeitgenössische Solidaritätsstudien“ (CeSCoS) sowie die neue Forschungsplattform „Governance of Digital Practices“; Vorstandsmitglied des Bruno Kreisky Forums

Isa Rosenberger ist Künstlerin und hat als Absolventin der Universität für angewandte Kunst Wien ihre Arbeiten international in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt. Derzeit lehrt sie als Senior Lecturer an der Akademie der bildenden Künste Wien. In ihren Videos und Installationen thematisiert Rosenberger häufig vergessene oder verdrängte (Frauen-)Geschichte(n) sowie gesellschaftspolitische Veränderungen und deren soziale und wirtschaftliche Folgen.

Moderation:
Therese Guttmann, Ökologische Ökonomin und Expertin für strategische Beteiligungsprozesse in Energieausbauprojekten. Als Geschäftsführerin von GUSTA Consult entwickelt sie forschungsbasierte, partizipative Methoden zur Förderung von Stakeholder-Akzeptanz in der Energiewende; langjährige Erfahrung in der Verbindung von wissenschaftlicher Forschung, Politikberatung und unternehmerischer Praxis.

 

Die Ausstellung ALLES IN ARBEIT im Dom Museum Wien läuft noch bis 30. August 2026 und kann im Rahmen der Veranstaltung besucht werden.